Frank Balzer (CDU) ist neuer Bezirksbürgermeister von Reinickendorf und will nun seine eigene Null-Toleranz-Strategie gegen dunkle Ecken und wildes Plakatieren durchsetzen. Axel Lier sprach mit Balzer über die Entwicklung des Bezirks, Großfamlien im Märkischen Viertel, Rocker und illegale Griller.
Foto: Amin Akhtar
Reinickendorf war mal ein echtes Dorf. An der alten Dorfkirche kann man das noch heute gut erkennen.
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Heute liegt der Flughafen Tegel mitten in Reinickendorf...
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...sowie die staatliche Münze Berlin.
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Hier ein Münzenfreund: Hans-Joachim Boehme gehört der Münz- und Briefmarkenhandel an der Residenzstraße.
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Die Residenzstraße ist die große Einkaufsmeile Reinickendorfs.
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Der Obsthändler an der Ecke darf auch hier nicht fehlen.
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Norbert Räder vom Restaurant Kastanienwäldchen an der Residenzstraße.
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Gleich hinter der Residenzstraße mit ihren Geschäften und Restaurants liegt der Schäfersee.
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In diesem innerstädtischen Idyll erholen sich die Bewohner Reinickendorfs.
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Zum Beispiel beim Minigolf.
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Oder beim Kaffee trinken im Café am Schäfersee.
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Sylvia Cetin betreibt das Café am Schäfersee.
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Wohnen in Reinickendorf: zum Beispiel in der Weißen Stadt an der Aroser Allee. Dies Siedlung ist heute Unesco Weltkulturerbe.
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Das Grabmahl Arthur Strousbergs ist die Attraktion auf dem städtischen Friedhof Reinickendorf.
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Die prächtige Bronze war als Denkmal für den Sohn eines Eisenbahnfabrikanten geschaffen worden.
Morgenpost Online: Herr Balzer, welche Aufgabe werden Sie im Bezirk als
erste anpacken?
Frank Balzer: Ich werde jetzt nicht anfangen, alles neu, alles anders
zu machen. Vom Grundsatz her möchte ich die Kommunalpolitik fortsetzen, die
ich über Jahre gemeinsam mit Frau Wanjura erfolgreich gestaltet habe....