Bei einer psychotherapeutischen Gruppensitzung hat der Hermsdorfer Arzt Garik R. Mitte September seinen Patienten Drogen verabreicht - mit tödlichen Folgen. Ein Patient starb noch vor Ort, ein weiterer wenig später im Krankenhaus. Die genaue Todesursache war bisher unklar.
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Garri R., der Arzt, der im September 2009 einen illegalen Drogencocktail während einer Gruppentherapie gemixt und serviert hatte, war vom Landgericht zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht sprach zugleich ein lebenslanges Berufsverbot gegen ihn aus. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil aber auf und gab damit der Revision des Angeklagten statt. Jetzt wird zum zweiten Mal verhandelt.
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"Hilfe bei spirituellen Krisen" sollte es in diesem Haus an der Hermsdorfer Bertramstraße geben. Für zwei Hilfesuchende endete die Therapiesitzung tödich.
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Bei der Gruppensitzung hatten die Teilnehmer einen Drogencocktail zu sich genommen. Als Rettungskräfte und Feuerwehr vor Ort waren, kam für einen Teilnehmer jede Hilfe zu spät.
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Nur wenige Gruppenteilnehmer konnten sich danach noch auf den Beinen halten - und wurden von der Polizei vernommen.
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Der Therapeut - ein Allgemeinmediziner - wurde von der Polizei festgenommen, während einer der wenigen nur leicht vergifteten Teilnehmer zur Vernehmung gefahren wurde (Foto).
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30 Feuerwehrleute waren vor Ort.
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Drei Notärzte versorgten die Vergifteten - zwei mussten reanimiert werden.
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Eine Mordkommision ermittelte die genauen Umstände.
Im Fall des Psycho-Arztes aus Hermsdorf, in dessen Gruppensitzung Mitte
September zwei Patienten an einer Überdosis Drogen gestorben sind, hat die
Staatsanwaltschaft die Todesursache ermittelt. „Beide Opfer starben an einer
Überdosis Ecstasy“, sagte Martin Steltner, Sprecher der Behörde. Zudem gab
er bekan...