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Berliner Fernsehturm
Freitag, 5. Februar 2010 15:15| Zurück | Bild 12 von 36 | Weiter |
Foto: picture-alliance
3. Oktober 1969: Hier war der Kunde noch Partei- und Staatschef. Walter Ulbricht (Mitte), Willi Stoph (2.v.r.), Erich Honecker (von hinten rechts) und weitere DDR-Politiker bei der Eröffnungsfeier im Panorama-Café. Einer Anekdote zufolge hatte Ulbricht den Standort auf dem Alexanderplatz 1964 persönlich bestimmt. "Nu, Genossen," soll er gesagt haben, als er vor einem Modell von Berlin stand, "da sieht man's ganz genau: Da gehört er hin."
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Foto: dpa
Das war allerdings nicht geplant. Das Bauwerk des Sozialismus wird bei Sonnenschein zum christlichen Symbol. Denn im Sonnenlicht zeichnet sich auf allen Seiten der Metall-Kuppel, je nachdem von welcher Seite man den Turm betrachtet, ein riesiges leuchtendes Kreuz ab. Deshalb sprachen einige Ost-Berliner auch scherzhaft von der "Ulbricht-Kathedrale" oder "Sankt Walter" - in Anspielung an DDR-Staatschef Walter Ulbricht.
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Foto: picture-alliance / ZB
16 Jahre später war die Stimmung eine andere. Knapp vier Wochen nach dem 40. Jahrestag der DDR gingen am 4. November 1989 Hunderttausende in Berlin auf die Straße. Unter dem Motto "Keine Gewalt" wurde die friedliche Herbstrevolution in der damaligen DDR fortgesetzt und bekam durch diese Demonstration eine neue Größenordnung.










































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