13.02.2013, 20:53

Charité Campus Virchow - 383 Millionen bis 2024 benötigt


Investitionen nötig: Das Rudolf-Virchow-Klinikum der Charité

Foto: Marc Tirl / dpa

Investitionen nötig: Das Rudolf-Virchow-Klinikum der Charité Foto: Marc Tirl / dpa

Aus Sicht der Charité hat das Virchow-Klinikum in Wedding den größten Finanzbedarf unter allen Standorten.

Im Gesamtentwicklungsplan wird eine Summe von rund 383 Millionen für den Campus am Augustenburger Platz angegeben. Das Krankenhaus ist zwischen 1898 und 1906 errichtet worden. Ab 2018 sollen die spezialchirurgischen Kliniken saniert werden. Die Kosten dafür sind mit 76 Millionen Euro veranschlagt. Rund 71 Millionen Euro soll die Sanierung des Zentralbaus Süd kosten und etwa 73 Millionen Euro die des Chirurgischen Bettenhauses. Am Zentralbau Röntgen sind Arbeiten mit einem Volumen von rund 15 Millionen Euro vorgesehen. Für die Strahlenklinik werden 25 Millionen Euro benötigt. Auch das Wirtschaftsgebäude und die Küche sollen erneuert werden, für insgesamt 23 Millionen Euro. Die Anlagen für die Dampferzeugung sollen neu gebaut werden. Dafür sind zehn Millionen Euro im Plan kalkuliert.

Der Entwicklungsplan der Charité sieht für die Jahre 2014 bis 2017 umfangreiche Arbeiten an technischen Anlagen und Versorgungseinrichtungen vor. Die Leitungen für Trinkwasser, Abwasser und Regenwasser sind zu sanieren. Arbeiten an der Schwesternrufanlage, an der Brandmeldeanlage, an der Verkabelung und am Aufzugsnotruf sind geplant.

(saf)
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