23.06.09

Sanierung

Das Ernst-Reuter-Haus wird umgebaut

An der Straße des 17. Juni wird wieder gebaut. Das Ernst-Reuter-Haus wird komplett saniert und auch der Vorplatz neu gestaltet. Architekt Sergei Tchoban ist in Berlin kein Unbekannter: Er hat auch den Masterplan für den Leipziger Platz entworfen.

Quelle: tvb
23.06.09 0:0-1 min.
Das Ernst-Reuter-Haus an der Straße des 17. Juni wird für 40 Millionen Euro renoviert. Bis Ende 2009 sollen unter anderem eine neue Dachterrasse und eine Lobby entstehen.

Das historische Ernst-Reuter-Haus an der Straße des 17. Juni in Charlottenburg soll attraktiver werden. In dem von 1938 bis 1942 errichteten Berliner Verwaltungsgebäude ist heute unter anderem der Deutsche Städte- und Gemeindetag sowie die Senatsbibliothek untergebracht.

Der Bau soll zu einem "Ort der Begegnung" werden, wie der Architekt Sergei Tchoban am Dienstag bei der Vorstellung der Umbaupläne erklärte. In das Projekt unter Federführung der Cenda Invest AG sollen 40 Millionen Euro fließen.

Mit den Umbauten solle das 20.600 Quadratmeter große Gebäude transparenter werden. Die Renovierungsarbeiten bis zum Jahr 2010 sind in drei Phasen gegliedert. Der Vorplatz zur Straße des 17. Juni werde auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern neu gestaltet. Im Erdgeschoss soll ein Café untergebracht werden. Das bisherige Dachgeschoss wird zum 4. Obergeschoss umgebaut. Einzelne Teilflächen sollen vermietet werden. Mit dem Umbau werde einen "geschichtsträchtiges Kapitel Berlins fortgeschrieben", erklärte der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit (SPD).

Das Ernst-Reuter-Haus war vom Architekten Walter Schlempp 1938 im Auftrag des Deutschen Gemeindetages gebaut worden. Während des Krieges wurden die Bauarbeiten abgebrochen, einige Teile ganz zerstört. 1953 wurde das Gebäude nach dem damaligen Präsidenten des Deutschen Städtetages und Berlins erstem Regierenden Bürgermeister, Ernst Reuter, benannt.

Der Architekt Sergei Tchoban hat in Berlin unter anderem das DomAquaree sowie den Masterplan Leipziger Platz entworfen. Außerdem ist er am Bau des Federazija-Wolkenkratzers in Moskau beteiligt, das mit 440 Metern (samt Antenne) das höchste Hochhaus Europas werden soll.

Quelle: dpa/mim
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