Bis zu 20 Tonnen Abfall kommen nach einem schönen Wochenende im Berliner Tiergarten zusammen. Die Kosten für die Entsorgung: bis zu 15.000 Euro. Und die Stimmung unter den Grillern wird aggressiver. Die CDU fordert mehr Kontrollen und eine Park-Gebühr. Morgenpost Online hat die Kiezstreifen im Grill-Einsatz begleitet.
Foto: Reto Klar
Kaum lässt sich in Berlin die Sonne blicken, wird der Grill herausgeholt. Allerdings darf in Park- und Grünanlagen nicht überall gebrutzelt werden. Es gibt dafür extra ausgewiesene Flächen.
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Gute Stimmung im Görlitzer Park: Auch herumliegender Müll kann die Sommerlaune der Hobby-Griller nicht trüben.
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Allerdings war nicht zu übersehen: Einige Berliner ließen ihren Abfall einfach liegen.
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Überquellende Papierkörbe im Görlitzer Park. Auch auf den Grünflächen liegt Abfall herum. Dann kommen Krähen und verstärken die Unordnung.
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Beliebtes Grillgebiet im Tiergarten: In unmittelbarer Nähe zum Schloss Bellevue nutzen viele Familien die Gelegenheit zum Angrillen.
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So sah es noch einen Tag nach Ostern zur Mittagsstunde im Mauerpark in Pankow aus. Kinder spielen neben den Müllbergen des Osterwochenendes.
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Mitarbeiter der Ordnungsämter versuchten an den Grillplätzen durch Gespräche, die Freizeitgriller zu mehr Sauberkeit zu animieren.
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Ein Tag später aus Sicht des Fotografen dieselbe Stelle im Großen Tiergarten: Reinigungskräfte haben ganze Arbeit geleistet .
Nach jedem schönen Frühlings- oder Sommer-Wochenende bietet der Große
Tiergarten das gleiche Bild: Berge von Unrat in den Anlagen, übervolle
Müllbehälter am Wegesrand und verkohlte Brandflecken auf dem Rasen.
"So kann es im Vorzeigepark der Stadt nicht mehr weitergehen“, sagt der
stellvertretende Bürgermeiste...