09.06.2012, 21:04

Lebensgefahr Messer verfehlt Herz eines 23-Jährigen nur knapp

Notarztwagen im Einsatz

Foto: picture-alliance / Wolfram Stein / picture-alliance / Wolfram Stein/dpa

Notarztwagen im Einsatz Foto: picture-alliance / Wolfram Stein / picture-alliance / Wolfram Stein/dpa

Gleich zwei junge Männer sind in der Nacht zu Sonnabend in Berlin mit Stichwaffen verletzt worden. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Nacht zu Sonnabend sind in Mitte und Reinickendorf zwei junge Männer mit Stichwaffen schwer verletzt worden. Ein 24 Jahre alter Mann kam in lebensbedrohlichem Zustand in eine Klinik. Die Hintergründe der Taten sind in beiden Fällen noch unklar. Die 6. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Am Alexanderplatz in Mitte war es am Sonnabend gegen 4.15 Uhr zu einer Schlägerei gekommen, an der nach ersten Erkenntnissen sechs Personen beteiligt waren. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatte den Streit vor dem Saturn-Markt beobachtet.

Er informierte Bundespolizisten, die sich im Bahnhof am Alexanderplatz aufhielten, dass die Streitenden auch Messer einsetzen. Während der Prügelei wurde ein 23 Jahre alter Mann durch einen Messerstich in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens versorgte den Mann, bevor er in die Klinik am Friedrichshain eingeliefert wurde. Nach Informationen von Morgenpost Online hatte der Messerstich das Herz des 23-Jährigen nur knapp verfehlt. Inzwischen soll sich der Zustand des Mannes stabilisiert haben.

Bereits am Freitagabend war ein 24 Jahre alter Mann im Märkischen Viertel stark blutend auf dem Gehweg des Dannenwalder Wegs aufgefunden worden. Der Mann russischer Herkunft wies laut Polizei mehrere Stichverletzungen auf. Der Bruder des 23-Jährigen hatte gegen 22.40 Uhr eine Funkstreifenbesatzung gestoppt und um Hilfe gebeten. Ein Notarztwagen brachte den 23-jährigen Mann ins Humboldt-Krankenhaus.

(pol)
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