Ungewöhnliches Projekt
Berlin-Werbung ohne aufgesetztes Lächeln
Freitag, 6. März 2009 14:03 - Von Sören KittelDer Berliner Fotograf Hannes Caspar knipst immer sonntags Gesichter. Nur die Partie zwischen Stirn und Schulteransatz. Lächeln ist dabei nicht erwünscht, und aufgesetzt darf der Ausdruck auch nicht wirken. Denn schließlich soll das Porträt Berlin repräsentieren. "Facity" ist das Gegenstück zur offiziellen Werbekampagne "be Berlin".
Gegen ein Uhr am Sonntagmittag bittet der Fotograf Hannes Caspar das Model in sein Schlafzimmer. Weil die Sonne scheint, leuchten Wände, Parkett und die weiße Decke auf dem Bett grell. Eine Pflanze und eine Lampe in Form eines "h" - mehr steht nicht in dem Schlafzimmer.
Die Tür wird geschlossen und Hannes Casp...
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