02.09.2013, 12:49

Sony Musikstreamingdienst Vevo startet in Berlin durch


Vevo, eine Sony-Tochter, bietet mehr als 75.000 Musikvideos und kommt noch in diesem Jahr nach Berlin

Foto: vevo

Vevo, eine Sony-Tochter, bietet mehr als 75.000 Musikvideos und kommt noch in diesem Jahr nach Berlin Foto: vevo

Die Musikvideo-Pattform Vevo will noch dieses Jahr Berlin rocken. Vevo hat mehr als 75.000 Musikvideos, Live-Konzertmitschnitte und eigenproduzierte Programminhalte im Programm.

Die Musikvideo-Pattform Vevo startet noch dieses Jahr in Deutschland durch. Vevo hat mehr als 75.000 Musikvideos, Live-Konzertmitschnitte und eigenproduzierte Programminhalte im Programm. "Deutschland ist weltweit einer der wichtigsten Musikmärkte ", erklärt Nic Jones, Vizepräsident von Vevo International.

Vevo wurde im Jahr 2009 gegründet. Mit dem kommenden Start in Deutschland wird die Entertainment-Plattform, ein Tochterunternehmen des Elektronikkonzerns Sony, in 13 Ländern vertreten sein. Die deutschen Zuschauer werden das Entertainment-Angebot von Vevo über vevo.com, über Mobile Web und kostenlose Mobile- und Tablet-Apps, Apple TV sowie Xbox nutzen können.

Der Launch in Deutschland wird von der Verwertungsgesellschaft Gema und deren Künstlern unterstützt. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der Gema, begrüßt die Vereinbarung mit der Musikplattform: "Wir freuen uns, dass wir mit Vevo – einem künftigen wichtigen Player im deutschen Markt – eine Einigung erzielt haben."

Musikexpertin übernimmt Chefsessel

Vevo Deutschland wird seinen Firmensitz in Berlin haben. Die Geschäftsführung übernimmt Tina Funk. Bevor sie 2008, gemeinsam mit der Anwaltskanzlei ScheuermannWesterhoffStrittmatter, die Beratungsagentur Creative Lobby gründete, betreute sie bei EMI Germany alle Frontline-Labels (Capitol, Electrola und Virgin/Labels/Mute). Darüber hinaus arbeitete sie bei Virgin, Mute, Richard Bransons V2 und Intercord Tonträger.

Vevo bietet ein auf den Musikfan persönlich zugeschnittenes Musikerlebnis und verfügt über alle Eigenschaften eines sozialen Netzwerkes. Durch die Einbindung von Facebook werden Musikvideos empfohlen und Playlisten vorgeschlagen. User können ihre Lieblingsvideos über die von ihnen bevorzugten sozialen Netzwerke mit ihren Freunden teilen. Vevo ist on demand und als fortlaufendes Videoprogramm verfügbar.

Neue Konkurrenz für Berliner tape.tv

Vevo wird auf dem deutschen Markt Wettbewerber vorfinden. So liefert tape.tv personalisiertes Musikfernsehen auf einen Klick. Seit Juli 2008 bietet der Berliner Musiksender individualisierte Unterhaltung. tape.tv arbeitet mit allen großen Musik-Labels zusammen. Finanziert wird das Angebot des Senders unter anderem durch Werbeeinnahmen. Durch seine Kombination aus Sendelogik und Eigenproduktionen will der Sender somit nicht nur Musikvideos bieten, sondern auch Künstlern und deren Fans eine visuelle Heimat bieten. Zuletzt hatte tape.tv die Meinungsplattform Amen übernommen.

(stü)
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter