28.01.13

Start-up Berlin

MeinFernbus.de baut sein deutsches Streckennetz aus

Das deutsche Fernbus-Verbot ist gerade gefallen, da plant das Berliner Start-up MeinFernbus eine große Frühjahrsoffensive.

Foto: dapd

Auf Expansionskurs: Die Gründer und Geschäftsfuehrer von MeinFernbus.de, Panya Putsathit (l.) und Torben Greve
Auf Expansionskurs: Die Gründer und Geschäftsfuehrer von MeinFernbus.de, Panya Putsathit (l.) und Torben Greve

Der Berliner Fernbusanbieter MeinFernbus erweitert sein Streckennetz in den kommenden Wochen um eine Reihe von Verbindungen. Ab Mitte Februar kämen zwei neue Linien zwischen Berlin und Leipzig sowie Berlin und Frankfurt am Main hinzu, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Bislang bedient MeinFernbus acht Strecken.

Ab März sind weitere Linien geplant. Dabei werde dann auch Hamburg in das Streckennetz aufgenommen, teilte das Unternehmen mit. Vor Ostern schließlich seien weitere neue Ziele ab Berlin geplant. MeinFernbus-Geschäftsführer Torben Greve bekräftigte sein Ziel, mit dem Unternehmen weiter deutlich wachsen zu wollen. Das Unternehmen werde "ab Frühjahr 2013 seine Expansionsstrategie ausweiten", erklärte Greve. Ziel sei es, Deutschlands "bekanntester und beliebtester Fernbusanbieter zu werden".

Reisen auf den neuen Verbindungen zwischen Berlin, Leipzig und Frankfurt könnten ab sofort gebucht werden, teilte MeinFernbus mit. Die Linien nähmen am 14. Februar den Betrieb auf. Die Strecke Berlin-Leipzig werde fünf Mal pro Tag bedient, Tickets seien ab acht Euro zu haben. Fahrten dauerten rund zweieinviertel Stunden. Die Verbindung Berlin-Frankfurt werde zwei bis vier Mal bedient, Tickets kosteten ab 22 Euro. Die Fahrten dauerten siebeneinhalb Stunden.

Monopol der Bahn abgeschafft

Seit dem 1. Januar dürfen Busunternehmen im ganzen Land Fernverbindungen anbieten. Zu dem Zeitpunkt fiel ein Gesetz, dass die Bahn seit fast 80 Jahren auf Langstrecken vor Konkurrenz durch Busse schützte. Bisher waren Fernbus-Verbindungen nur auf wenigen Strecken möglich.

Auf dem Markt sind bereits eine Reihe von Anbietern aktiv, andere wollen dieses oder kommendes Jahr aktiv werden. Zuletzt gaben ADAC und Deutsche Post bekannt, sie prüften einen gemeinsamen Einstieg in den Markt ab 2014. Im Januar ging der Fernbus-Anbieter Deutsche Touring mit einer Reihe von innerdeutsche Verbindungen an den Start.

Quelle: AFP/gri
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