24.01.2013, 10:15

Gründerszene Berliner Senat plant eigene Start-up-Messe

Die Berliner Gründerszene soll stärker gefördert werden. Die Messegesellschaft entwickelt dafür ein Konzept.

Der Berliner Senat will die Gründerszene der Stadt stärker fördern und dafür auch mehr Geld als bisher aufwenden. Wie die Berliner Morgenpost aus dem Umfeld des Roten Rathauses erfuhr, ist die landeseigene Messegesellschaft damit beauftragt, ein Konzept für eine Start-up-Messe zu erarbeiten.

Unklar ist allerdings noch, wann eine solche Messe zum ersten Mal starten soll. Auf der Messe könnten sich beispielsweise Hightech-Gründer präsentieren und mit Investoren zusammenfinden.

Zudem soll über das Förderinstitut des Landes, die Investitionsbank Berlin (IBB), mehr Geld zur Finanzierung von jungen Unternehmen bereitgestellt werden. Konkret soll die finanzielle Ausstattung der IBB Bet erhöht werden, heißt es.

Die IBB Bet beteiligt sich über zwei Fonds zusammen mit privaten Investoren an aufstrebenden Berliner Unternehmen. Derzeit haben die beiden Fonds der IBB Bet ein Volumen von insgesamt 80 Millionen Euro.

Derzeit werde geprüft, in welchem Umfang man dafür Fördermittel für eine bessere finanzielle Ausstattung der Fonds umlenken könne, hieß es.

(BM)
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