21.01.2013, 14:54

Mobile Bezahldienste Berliner Start-up Payleven erhält Kapitalspritze


Plastikgeld: Der Aufsatz macht das Smartphone zum Kreditkartenterminal

Foto: payeleven

Millionen für den Kampf um Marktanteile. Das Berliner Start-up aus dem Hause Samwer hat einen neuen Geldgeber. Der bleibt noch geheim.

Der Berliner Anbieter von mobilen Bezahlsystemen, Payleven, hat einen neuen Investor. Ein hoher einstelliger Millionen-Betrag sei in das Unternehmen geflossen. Der Name des Geldgebers wurde nicht genannt.

Mit den Millionen rüstet sich das Unternehmen für den Kampf um Marktanteile in dem schnell wachsenden Geschäftsfeld.

Payleven verwandelt mittels eines Aufsatzes Smartphones in ein Kreditkarten-Terminal. Damit sollen Kartenzahlungen überall möglich werden. Zielgruppe sind Händler, Restaurantbetreiber oder Taxifahrer, denen die klassischen Terminal bisher zu teuer waren.

Zweite Finanzierungsrunde

Konkurrenten sind das ebenfalls aus Berlin stammende Start-up SumUp, der schwedische Anbieter iZettle sowie der zu Ebay gehörende Bezahldienst Paypal, der zunehmend auf mobile Dienste setzt. Zudem hat der Hamburger Taxivermittler MyTaxi eine eigene Bezahlplattform gestartet.

Payleven hatte zuletzt im Sommer 2012 einen zweistelligen Millionen-Betrag als Kapitalspritze erhalten. An dem Unternehmen ist der Inkubator der Samwer-Brüder, Rocket Internet, aus Berlin maßgeblich beteiligt. Darüber hinaus halten Holtzbrinck Ventures und New Enterprise Associates Anteile. Payleven beschäftigt an der Saarbrücker Straße in Prenzlauer Berg 80 Mitarbeiter.

Zum Vergleich: SumUp hatte im vergangenen Herbst rund 20 Millionen Euro bei Investoren eingesammelt, iZettle mehr als 45 Millionen Euro. Das Vorbild aller Dienste, der US-Anbieter Square, hat nach Berechnungen des Branchendienstes TechCrunch seit Gründung 2009 mehr als 341 Millionen Dollar erhalten.

(gri)
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