10.09.12

USA

Zwei Mädchen im Weißen Haus

Sasha und Malia Obamas Vater ist der mächtigste Mann der Welt – das ist nicht immer leicht für sie

Von Christina Horsten
Foto: DAPD
Ihr seid aber groß geworden!
Eine glückliche Familie im Wahlkampf: Michelle, Barack, Sasha und Malia Obama (v.l.) stehen oft gemeinsam im Rampenlicht

"Mein Papa ist der mächtigste Mann der Welt." Würdest du das gern sagen können und vielleicht ein bisschen damit angeben? Sasha und Malia Obama können das.

Der Vater der beiden Mädchen heißt nämlich Barack Obama. Er ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – kurz USA. Viele Menschen sagen, er hat den wichtigsten Job der Welt. Das kann sich zwar in diesem Jahr ändern. Denn im November wird in den USA gewählt. Doch noch lebt die Familie im Weißen Haus.

Für die Schwestern ist es aber nicht immer toll, dass ihr Vater US-Präsident ist. Malia ist 14 Jahre alt, Sasha elf. Eigentlich heißt sie Natasha. Die beiden sind in Chicago geboren. Das ist eine große Stadt, die eher im Norden der USA liegt.

Als ihr Vater zum Präsidenten gewählt wurde, mussten die Mädchen umziehen. Da waren sie zehn und sieben Jahre alt und mussten sich ganz schön umgewöhnen. Mit ihren Eltern ging es in die Hauptstadt Washington DC.

Ihre Freunde konnten sie natürlich nicht mitnehmen. Aber immerhin begleitete ihre Oma sie. Und sie bekamen einen Hund. Der schwarz-weiße Knuddel heißt Bo. So fiel Sasha und Malia das Einleben vielleicht etwas leichter. Alle zusammen leben jetzt im Weißen Haus. In dem riesigen Anwesen wohnt und arbeitet jeder Präsident der USA.

Nie ohne Bewacher

Als Präsident wird Barack Obama rund um die Uhr bewacht – genau wie Sasha und Malia. Einfach so auf die Straße schlendern und ein Eis kaufen oder mit dem Hund durch den Park spazieren? Das geht nicht. Als Malia einmal in einem Ferienlager auf dem Land war, mussten immer Wachmänner in ihrer Nähe sein.

Da wundert es nicht, dass nur die engsten Freunde im Weißen Haus vorbeischauen dürfen – wenn sie sich vorher angemeldet haben. Außerdem ist es schwer ein Privatleben zu haben. Überall lauern Fotografen, die Bilder von den beiden machen wollen. Es wird erzählt, dass sie das gar nicht mögen.

Aber das Leben als Präsidentenkinder hat natürlich auch Vorteile für Sasha und Malia: Die beiden wohnen in großen Zimmern. Und sie haben einen noch größeren Garten. Wenn sie mit ihren Eltern verreisen, fliegen sie manchmal in einem eigenen Flugzeug. Dort sollen sogar ihre Namen in die Sitze eingestickt sein. Viele Stars kommen ins Weiße Haus und geben dort Konzerte für die Familie Obama und ihre Gäste.

Obamas sind strenge Elltern

Trotz allem findet Michelle Obama, die Mutter der beiden Mädchen: Es geht ihren Kindern am besten, wenn alles so normal wie möglich ist. Sasha und Malia werden recht streng erzogen.

Sie dürfen nur am Wochenende im Internet surfen und fernsehen. Das erzählte Michelle Obama einmal in einem Interview. Außerdem dürften die Kinder nicht zu viel essen, vor allem nichts Ungesundes.

Eher strenger sind die Obamas auch, wenn es um die Schule geht. Sasha und Malia müssen sich sehr anstrengen. Barack Obama hat einmal einem Reporter stolz erzählt, dass Malia eine Eins in einem Test hatte. Gute Noten sind ihm sehr wichtig. Wenn sie eine Zwei nach Hause gebracht hätte, wäre er nicht zufrieden gewesen, sagte er.

Quelle: dpa
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