17.07.12

Spiel des Jahres 2012

Wie baue ich mir ein Königreich?

Spiel des Jahres 2012: Bei den neuen Brettspielen werden Kinder zu Königen, Dorfbewohnern und Gespensterjägern

Von Gerlinde Schulte
Foto: Hersteller

Das "Spiel des Jahres": Kingdom Builders von Donald X. Vaccarino, für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, Queen Games, ca. 43 Euro

3 Bilder

Gute Wahl für Strategen

Die "Siedler von Catan" haben Konkurrenz bekommen. Das neue Spiel des Jahres heißt "Kingdom Builders". In dem Spiel geht es darum, mit 40 Holzhäusern ganze Königreiche zu schaffen. Dafür werden die Spieler zu Strategen. Sie schlüpfen in die Rollen von Königen und besiedeln Wiesen, Canyons, Wüsten und Waldgebiete.

Weil der Spielplan bei jedem Spiel neu zusammengesetzt wird und somit die Spieler immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, ist es ein wahres "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", lobt die Kritiker-Jury. Ein ausgezeichnetes Spiel muss lange fesseln und darf auch dann nicht langweilig werden, wenn man es schon öfter gespielt hat. Das ist eine wichtige Bedingung bei der Wahl des "Spiels des Jahres".

Weil die Deutschen gerne spielen, kommen jedes Jahr eine ganze Menge neue Spiele auf den Markt. Der Verein "Spiel des Jahres" hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese von einer Kritiker-Jury testen zu lassen und die besten auszuzeichnen. "Kingdom Builders" hat alle Anforderungen für den ersten Platz erfüllt.

In der Kategorie "Spiel des Jahres" waren außerdem noch das Erzählspiel "Eselsbrücke", in dem sich die Mitwirkenden verschiedene Begriffe anhand von erfundenen Geschichten merken müssen, und das Würfelspiel "Vegas", bei dem in sechs Casinos "gezockt" wird, nominiert.

Für kleinere Kinder

Um das diebische Gespenst Hubi geht es im "Kinderspiel des Jahres", das natürlich auch immer ausgewählt wird. Bei "Schnappt Hubi!" können auch schon kleine Spieler ab fünf Jahren mit auf die Jagd nach dem frechen Räuber gehen. Hubi klaut den Hasen ihre Möhren, den Mäusen den Käse und dann versteckt er sich auch noch!

Um Hubi zu finden, müssen sich die schlauen Tiere ihren Weg durch das Spukhaus bahnen. Ein sprechender Kompass, der den geheimen Weg kennt, hilft ihnen dabei. Durch die eingebaute Elektronik wird der Weg bei jedem Spiel verändert. "In Hubis Spukhaus möchte jeder hinein!", urteilt die Jury, die von der magischen Atmosphäre dieses elektronischen Brettspiels ganz verzaubert war.

Nominiert waren in dieser Kategorie außerdem die Spiele "Die kleinen Drachenritter" und "Spinnengift und Krötenschleim".

Für Kenner

"Village", das neue " Kennerspiel des Jahres" ist etwas für ältere Kinder ab zwölf Jahren. Denn Kennerspiele sind besonders für erfahrene Spielfüchse geeignet, die schon eine größere Herausforderung suchen. Hier landen die Spieler mitten im dörflichen Leben. Village ist das englische Wort für Dorf.

Das Spiel spiegelt das Leben bis zu vier Generationen einer Familie, sie werden geboren, verrichten ihre Arbeit auf dem Feld, züchten Vieh, verkaufen Waren, werden Geistliche oder gehen in die Politik. Dass sie am Ende sogar auch noch sterben, ist für ein Spiel ziemlich ungewöhnlich. Dafür und weil es auf einmalige Weise das Leben in einem Dorf abbildet, wurde das Spiel von der Jury besonders gelobt.

In die engere Auswahl für das Kennerspiel kamen zudem das Brettspiel "K2", bei dem die Spieler den zweithöchsten Berg der Welt besteigen und das Strategiespiel "Targi", bei dem es um den Machtkampf von zwei Tuareg-Anführern geht.

Quelle: BM
© Berliner Morgenpost 2014 - Alle Rechte vorbehalten
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von der Berliner Morgenpost.
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Video Nachrichten mehr
Skandal-Popstar Miley Cyrus gehen die Ideen aus
Internet-Gigant Alibaba bricht an der Wall Street alle Rekorde
Zufallstreffer Touristen filmen F-18-Testflug im Death Valley
Glück gehabt Bungee-Seil nicht festgemacht - Mann überlebt
Top Bildershows mehr
Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Fotogalerie

Das sind die Berliner Bilder des Tages

Kriminalität

Geldtransporter am Apple Store überfallen

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote