Schüleraktion

Fünf Lärchen am Naturschutzturm

Zum 25-jährigen Bestehen des Deutschen Historischen Museums pflanzen Kinder Bäume auf dem ehemaligem Grenzstreifen am Nordrand Berlins.

Foto: Carlotta Brönnecke / Carlotta Brönnecke/privat

Zum 25-jährigen Bestehen des Deutschen Historischen Museums in Mitte gab es am Freitag, 24.2., eine besondere Pflanzaktion. Wir, die 25 Schüler der 8a der Katholischen Schule Sankt Franziskus aus Schöneberg, haben mit ein paar Schülern der Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule auf dem ehemaligen Grenzstreifen in Bergfelde fünf Lärchen gepflanzt. Je eine für je fünf Jahre des Museums. Dort läuft zurzeit eine spannende Ausstellung: "Unter Bäumen - die Deutschen und der Wald", in der man viel über den Wald und seine Bedeutung für uns erfährt.

Der Grenzstreifen in Bergfelde am Nordrand Berlins war ein meist abgeholzter bis zu fünf Kilometer breiter Streifen entlang der Grenze zwischen DDR und BRD. Weil er viele Jahrzehnte ziemlich unberührt war, hat er sich zu einem Rückzugsgebiet für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten entwickelt.

Projekttage zum Naturschutz

Unser Lehrer Marian Przybilla arbeitet dort am "Naturschutzturm" viel mit Kindern, Jugendlichen und Schulklassen. Der Naturschutzturm ist ein ehemaliger Grenzturm der DDR, der nach der Wende nicht mehr gebraucht wurde. Er ist seit 1990 als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Waldjugend und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Berlin und Brandenburg zum Treffpunkt für Naturschützer geworden (mehr Infos: www.naturschutzturm.de ).

Die Pflanzaktion hat viel Spaß gemacht und war für uns ein Erlebnis: Presse, Bürgermeister, Förster und die Feuerwehr waren da. Die Lärchen, die unsere Klasse gepflanzt hat, heißen passend zur Schule Francesca und Francesco.

Wir würden uns wünschen, dass nicht nur unsere fünf Bäume ein ruhiges Leben im Wald leben können, sondern noch viele andere Bäume dazu kommen.

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