Traurige Wochenende-Bilanz
Fünf Verletzte nach Messerstechereien in Berlin
Gleich dreimal sind am Wochenende in Berlin Streitereien in eine Messerstecherei ausgeartet. In Tiergarten, Neukölln und Mitte sind dabei insgesamt fünf Personen verletzt worden.
Bei drei gewalttätigen Auseinandersetzungen in Neukölln und Mitte sind in der Nacht zu Sonntag insgesamt fünf Männer schwer verletzt worden. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben bei keinem der Opfer. In allen drei Fällen sind die Hintergründe der Streitigkeiten noch unklar.
Der erste Zwischenfall ereignete sich am späten Sonnabendabend am Karl-Marx-Platz in Neukölln. Gegen 22.30 Uhr war dort ein 24-Jähriger von einem Unbekannten angegriffen worden. Der Täter hat dem Opfer nach Angaben eines Polizeisprechers mehrere Stichverletzungen zugefügt, bevor er unerkannt entkommen konnte. Der verletzte 24-Jährige schleppte sich noch in eine nahegelegene Bar, wo die Feuerwehr und die Polizei alarmiert wurden. Ein Rettungswagen brachte den jungen Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Drei Verletzte forderte in der Nacht eine Auseinandersetzung vor einer Diskothek an der Potsdamer Straße in Tiergarten. Dort waren laut Polizei gegen 3.30 Uhr aus unbekannten Gründen mehrere Männer in einen Streit geraten, der schließlich mit Fäusten und Messern ausgetragen wurde. Drei Männer im Alter von 23, 24 und 26 Jahren erlitten dabei Stich- und Schnittverletzungen und mussten zur stationären Behandlung in Kliniken eingeliefert werden. Die Tathintergründe werden nun von der Kriminalpolizei der Direktion3 ermittelt.
Am Sonntagmorgen erlitt schließlich ein 25 Jahre alter Mann eine Stichverletzung in Mitte. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich der Mann auf dem Alexanderplatz aufgehalten, als er gegen 6.15 Uhr mit einem Unbekannten in Streit geriet. Im Verlauf der anfangs verbal geführten Auseinandersetzung zückte der Angreifer plötzlich ein Messer und versetzte dem 25-Jährigen einen Hieb in den Oberkörper, bevor er das Weite suchte. Das Opfer wurde von einem Notarztwagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch in diesem Fall haben Beamte der Direktion 3 die Ermittlungen übernommen.
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