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06.02.12

Kratfwerk-Panne

Heizkessel ausgefallen - Im Westend bleibt es kalt

Bei eisigen Minusgraden sind in Berlin am Montag in 10.000 Haushalten und im DRK-Klinikum Westend die Heizungen ausgefallen. Grund dafür war eine Technikpanne im Kraftwerk Reuter in Spandau.

dpa/DPA

Es ist kalt in Deutschland. Da friert auch schon mal ein Wasserfall ein, hier an der Teufelsbrücke in Kassel.

16 Bilder

Wegen eines Heizkesselausfalls im Kraftwerk Reuter in Spandau ist es am Montagvormittag in vielen Wohnungen in Berlin-Westend kalt geblieben.

Bei klirrenden Außentemperaturen von bis zu minus 24 Grad in der Nacht und bis zu minus 12 Grad tagsüber waren davon etwa 10.000 Haushalte sowie die DRK-Kliniken in Westend betroffen, bestätigte ein Sprecher des Energieversorgers Vattenfall. Die Störung sei aber nicht auf die extreme Kälte zurückzuführen gewesen.

Ob es auch in einer Schule kalt blieb, konnte der Sprecher nicht bestätigen. Die Zeitung "Der Tagesspiegel" schrieb, dass die rund 400 Schüler des Berggruen-Gymnasiums von der Schulleitung nach Hause geschickt wurden, weil ihre Schule nicht richtig warm wurde.

Vattenfall zufolge waren an dem Heizkessel gegen 3 Uhr Probleme mit der Frischluftzufuhr aufgetreten. Gegen 11 Uhr sei ein kaputtes Teil ausgetauscht worden und von 13 Uhr an erreichte der Kessel wieder seine volle Heizleistung. Am frühen Nachmittag sollte auch wieder die gewohnte Wärme die Haushalte erreichen.

Wer genau von dem Zwischenfall betroffen war, konnte der Energieversorger nicht benennen. "Problem ist, dass bei der Fernwärme auch bei einem Ausfall immer noch etwas Wärme im Netz bleibt und nicht genau gesagt werden kann, wie viel dieser Wärme abgenommen wird", sagte ein Sprecher.

Komplette Heizungsausfälle habe es nicht gegeben. Auch habe nicht die Gefahr bestanden, dass Leitungen einfrieren.

Außer der Störung im Spandauer Kraftwerk habe es in Berlin keine Probleme gegeben. Alle Heizanlagen seien im Sommer gewartet worden. Damit sei man auch für ein so extremes Winterwetter gut gerüstet.

Quelle: dapd/mim
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