Urteil
U-Bahn-Messerstecher muss 22 Monate in Haft
Ein 20-Jähriger hat im vergangen Februar in der U-Bahn einem Passanten ein Messer in den Rücken gerammt. Dafür muss er nun ins Gefängnis. Ein Komplize muss noch länger hinter Gitter, obwohl er nicht zugestochen hat.
Nach einer brutalen Messerstecherei an einer U-Bahn-Station im Stadtteil Zehlendorf ist der Täter am Freitag vom Berliner Landgericht zu 22 Monaten Jugendstrafe verurteilt worden. Der 20-Jährige hatte im Februar 2011 dem Opfer völlig grundlos ein Messer in den Rücken gerammt.
Der arbeitslose Berliner war mit vier Freunden unterwegs und auf Streit aus. Seinen Angaben nach hatte sich die angetrunkene Gruppe in der U-Bahn zwei Jungen ausgeguckt und verfolgt.
Ein Mitangeklagter, der sich mit Schlägen an dem Angriff beteiligt hatte, erhielt zwei Jahre und drei Monate Haft. Dabei wurde eine Vorstrafe miteinbezogen. Ein dritter Angeklagter wurde verwarnt.
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