18.11.11

Breaking Dawn

Die Twilight-Premiere am Potsdamer Platz

Robert Pattinson und Taylor Lautner bei der Deutschlandpremiere von "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1" in Berlin: Die Vampir- beziehungsweise Werwolf-Darsteller wurden mit ohrenbetäubendem Kreischen empfangen.

Foto: Reuters/REUTERS
Cast member Robert Pattinson poses with a fan before the German premiere of the movie "Twilight Saga: Breaking Dawn" in Berlin
Kreischalarm und Fotowünsche: Robert Pattinson bei der Deutschlandpremiere von "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1" in Berlin

"Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1" in Berlin - der jüngste Teil der Twilight-Filmserie hatte Deutschlandpremiere am Potsdamer Platz. Es ist der vorletzte Teil der Vampir-Saga. Auf dem Promi-Teppich: Vampir-Darsteller Robert Pattinson, sein Werwolf-Rivale Taylor Lautner und Filmregisseur Bill Condon.

Kristen Stewart, die im Film die schöne Schülerin Bella Swan spielt, war nicht zur Premiere gekommen - sie muss arbeiten, ist mit Dreharbeiten beschäftigt. Der letzte Teil, das große Finale, soll im November 2012 in die Kinos kommen.

Pattinson (25) und Lautner (19) fällt der Abschied von der Vampirsaga schwer. "Es war so ein großer Teil meines Lebens", sagte Werwolf-Darsteller Lautner über die Arbeit an der Filmreihe, deren bereits abgedrehte, letzte Folge im November 2012 in die Kinos kommt. "Es ist ein bittersüßes Gefühl", so Lautner auf einer Pressekonferenz vor der Premiere am Abend: "Es ist hart, goodbye zu sagen." Auch Pattinson, der den Vampir Edward spielt, sagte: "Es fühlt sich komisch an". Über sein Leben nach "Twilight" meinte Pattinson: "Es ist, als ob man seine Karriere an einem anderen Punkt noch einmal von vorne beginnt."

Im nächsten Jahr wird Pattinson aber erst einmal erneut als Herzensbrecher zu sehen sein: In "Bel Ami" nach dem Roman von Guy de Maupassant spielt er an der Seite von Uma Thurman, Christina Ricci und Kristin Scott Thomas einen Gentleman, der die feine Pariser Gesellschaft des 19. Jahrhunderts erobert.

Das vierte "Twilight"-Buch von US-Autorin Stephenie Meyer wurde in zwei Teilen verfilmt. Der erste Teil startet am 24. November in den deutschen Kinos. Erzählt wird sehr ausführlich von der Hochzeit der bislang keuschen Bella mit Vampir Edward. Als Bella schwanger wird, gerät ihr Leben in Gefahr – denn in ihrem Bauch wächst eine Mischung aus Mensch und Vampir heran. Das junge Paar muss sich außerdem wieder gegen feindliche Vampire und Werwölfe verteidigen – bis zum blutigen Showdown.

Stewart habe als hochschwangere, aber trotzdem dünne und ausgezehrte Bella "beunruhigend" ausgesehen, sagte Pattinson. "Sie sah durchgehend schrecklich aus." Regisseur Bill Condon sagte, dabei sei viel Computeranimation im Spiel gewesen. Auf die 3D-Technologie verzichteten die Filmemacher indes bewusst: "Die Geschichten kommen ohne 3D aus", sagte Produzent Wyck Godfrey.

Condon verteidigte auch die Verfilmung des Finales der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer in zwei Teilen: Im letzten Teil passiere einfach zu viel, da habe man nicht mit nur einem Film durch die Handlung hetzen können. Und daran, dass die Fans ein ganzes Jahr auf den endgültigen Abschluss warten müssten, werde nicht gerüttelt, betonte Godfrey: "November ist 'Twilight'-Zeit."

Vor dem Berliner Premierenkino am Potsdamer Platz hatten bei Minusgraden bereits seit dem Vorabend zahlreiche weibliche Fans campiert, um ihre Stars einmal ganz nah zu sehen. Pattinson und Lautner gaben sich ungeachtet des anhaltenden Rummels um Film und Darsteller betont bescheiden: Er habe niemals damit gerechnet, dass "Twilight" so erfolgreich würde, sagte Pattinson. "Es wird von Jahr zu Jahr Furcht einflößender." Lautner sagte, er denke bei jedem Film, jetzt kämen die Fans nicht mehr in Scharen: "Aber sie sind immer noch da."

Quelle: dapd/dpa/BMO
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