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28.10.11

Kriminalität

Trickbetrüger rauben Senioren aus

Unbekannte haben einem 83-Jährigem in Kreuzberg und einer 76-Jährigen in Siemensstadt Geld und Wertsachen geraubt. Die Senioren hatten den Männern die Tür geöffnet und ihnen so Zutritt zu ihren Wohnungen verschafft.

© dpa
Blaulicht
Senioren sind seit jeher eine bevorzugte Zielgruppe für Trickdiebe, Einbrecher und Raubtäter

In Siemensstadt und Kreuzberg sind Senioren Opfer von Raubüberfällen geworden. In beiden Fällen gelangten die Täter in die Wohnungen ihrer Opfer und erbeuteten Bargeld, bevor sie unerkannt entkamen.

Besonders dreist gingen die Täter im Fall eines 83-Jährigen vor. Der Senior erkannte zwei der drei Männer als Trickbetrüger wieder, die sich bereits zwei Tage zuvor Zugang zu seiner Wohnung verschafft hatten. Trotzdem öffnete der Rentner am Mittwochabend die Tür, als es an seiner Wohnungstür an der Böckhstraße in Kreuzberg klingelte. Einer der Männer hielt den Senior fest, die anderen durchsuchten die Wohnung. Die Männer flüchteten mit bescheidener Beute. Am gleichen Tag wurde eine 76-jährige Frau in Siemensstadt überfallen. Um 16.30 Uhr klingelte es an der Wohnungstür an der Goebelstraße. Kaum hatte sie geöffnet, drängte ein Unbekannter sie zurück, schloss die Tür und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Eindringling durchwühlte Schränke und Schubladen, bis er auf ein Portemonnaie stieß. Mit diesem flüchtete der Mann.

Senioren als Verbrechensopfer

Zielgruppe: Senioren sind seit jeher eine bevorzugte Zielgruppe für Trickdiebe, Einbrecher und Raubtäter. Sie erwarten bei der Altersgruppe leichtes Spiel. Die Berliner Polizei hat daher eine Vielzahl von Präventionskonzepten entwickelt.

Berater: Hilfe finden ältere Menschen unter anderem bei pensionierten Polizeibeamten, die als ehrenamtliche Berater tätig sind. Angaben gibt es dazu auf der Internetseite www.berlin.de/polizei/praevention/senioren/index.html

Theater: Einzigartig in Deutschland ist das Präventionstheater der Polizeidirektion 2. Dort werden typische Kriminalitätssituationen nachgespielt, verbunden mit Tipps zu Selbstschutz. Näheres unter Tel:4664222060.

Quelle: hhn
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