Rummelsburg
Verdächtiger Autobrandstifter wieder freigelassen
Der Haftrichter hat den am Montag in Berlin-Lichtenberg festgenommenen verdächtigen Autobrandstifter wieder freigelassen. Bereits zuvor waren in Alt-Hohenschönhausen drei Männer festgenommen und wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Der am Montag nach einer Autobrandstiftung festgenommene Verdächtige ist wieder auf freiem Fuß. Der Haftrichter habe den Mann freigelassen, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Angaben zu den Gründen machte die Polizei nicht. Die Polizei hatte den Mann am Morgen gestellt. Auch andere Verdächtige kamen wieder frei.
Ein Anwohner hatte die Beamten nach Polizeiangaben auf die Spur des 29-Jährigen gebracht. Er soll den Verdächtigen dabei beobachtet haben, wie er in der Lichtenberger Margaretenstraße einen brennenden Gegenstand unter ein Auto warf, das kurz darauf Feuer fing. Durch die Flammen an dem Pkw wurde ein daneben geparkter Transporter beschädigt. Der Verdächtige flüchtete zum Bahnhof Lichtenberg. Der 40-jährige Zeuge nahm die Verfolgung auf. Er identifizierte den Mann als Mieter eines Haues in der Weitlingstraße. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen dort fest.
Erst am 24. September hatten Bundespolizisten im Stadtteil Mitte einen 25-Jährigen kurz nach einer Autobrandstiftung gefasst. Er sitzt in Untersuchungshaft. In Berlin sind bei Brandstiftungen in diesem Jahr über 600 Fahrzeuge beschädigt worden. Bei einem Teil der Taten gehen die Ermittler von einem politischen Hintergrund aus.
Wieder brannten Autos
In der Nacht zu Montag brannten wieder Fahrzeuge, diesmal in Alt-Hohenschönhausen. Wie die Polizei mitteilte, standen die Wagen, darunter drei der Telekom, auf einem umzäunten und verschlossenen Gelände an der Landsberger Allee. Die Firmenwagen der Telekom seien angezündet worden. Drei weitere dazwischen abgestellte Pkw gerieten dadurch in Brand.
Ein Polizeisprecher sagte, zunächst seien in der Nähe drei Männer festgenommen worden. Ein Tatverdacht habe sich aber nicht erhärtet. Sie wurden wieder freigelassen.
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