Aktion in Berlin
Bei Flashmob gehen Atomkraft-Gegner zu Boden
Bei einem sogenannten Flashmob sind am Sonnabend vor der Berliner CDU-Parteizentrale nach Veranstalterangaben rund 400 Atomkraftgegner symbolisch zu Boden gegangen.
Rund 400 Menschen sind nach Veranstalterangaben am Samstag bei einem Flashmob in Berlin symbolisch umgefallen, um gegen Atomkraft zu demonstrieren. Vor der Gedächtniskirche am Breitscheidplatz und vor der CDU-Parteizentrale an der Klingelhöferstraße gingen um 14 Uhr spontan zahlreiche Menschen zu Boden, teilte die Polizei mit.
Zu dem Flashmob, bei dem die Teilnehmer wie tot umfallen und eine Minute lang liegenbleiben sollten, war im Internet aufgerufen worden. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle.
Ein Großteil der Demonstranten kam vom internationalen Kongress „25 Jahre Tschernobyl – Zeitbombe Atomenergie“ der Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), der an diesem Wochenende in Berlin stattfindet. „Sich als Bundesregierung weiterhin die Option auf Kernenergie zu erhalten, bedeutet eine Verhöhnung der zahllosen Opfer der Atomgeschichte“, sagte Lars Pohlmeier, europäischer IPPNW-Präsident vor den Demonstranten.
Aus der CDU-Parteizentrale kam keine Reaktion.
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