03.01.11

Hubschrauber-Unfall

Christoph 31 im Einsatz beschädigt

Der Berliner ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 31 ist bei einem Einsatz beschädigt worden. Beim Landen nahe dem Abgeordnetenhaus berührte der Hubschrauber mit dem Rotor eine Schranke.

Foto: Steffen Pletl

Der Hubschrauber hatte einen verletzten Bauarbeiter in ein Krankenhaus fliegen sollen.

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Während eines Notfalleinsatzes am Martin-Gropius-Bau in Berlin-Mitte ist der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 31 kurzzeitig in eine gefährliche Situation geraten. Wie die Berliner Feuerwehr am Montag mitteilte, wurden bei der Landung auf einem Parkplatz neben dem Gebäude die Rotorblätter des Helikopters beschädigt. Der Pilot konnte den Hubschrauber zwar noch sicher landen, ein neuerlicher Start war jedoch aufgrund der schweren Beschädigungen nicht mehr möglich.

Nach ersten Erkenntnissen soll sich unmittelbar vor der Landung des Hubschraubers die Schranke zum Parkplatz geöffnet und die Rotorblätter touchiert haben, der genaue Hergang des Zwischenfalls wird derzeit untersucht. Christoph 31 war alarmiert worden, weil ein Bauarbeiter vier Meter tief von einem Gerüst gestürzt war und sich schwere Verletzungen zugezogen hatte. Der am Kopf verletzte Arbeiter wurde nach dem Ausfall des Hubschraubers von einem Notarzt versorgt und anschließend mit einem Rettungsfahrzeug der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Über seinen Zustand wurden zunächst keine Details bekannt, Lebensgefahr bestehe allerdings nicht, hieß es am Einsatzort.

Der beschädigte Helikopter wurde nach einer ersten Untersuchung von Mitarbeitern einer Spezialfirma demontiert und mit einem Tieflader abtransportiert. Demontage und Abtransport dauerten bis zum späten Nachmittag.

ADAC-Sprecher Carsten Zorger sagte, der Hubschrauber sei mit einem Tieflader ins Wartungscenter des ADAC nach Halle/Saale gebracht worden. Noch im Tagesverlauf sollte eine Ersatzmaschine eintreffen. Diese bleibe so lange in Berlin, bis Christoph 31 repariert sei. Die Notfallrettung aus der Luft sei in Berlin nur für wenige Stunden unterbrochen gewesen, sagte der Sprecher.

Der Rettungshubschrauber Christoph 31, der in Steglitz-Lichterfelde neben dem Universitätsklinikum Benjamin Franklin stationiert ist, hat laut ADAC im vergangenen Jahr 2600 Einsätze geflogen.

Quelle: hhn/plet
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