Abonnenten-Login Serviceangebote der Berliner Morgenpost Specials der Berliner Morgenpost
08.11.10

Nutzungsvertrag

Zukunft vom Haus Bethanien ist gesichert

Der Treuhandvertrag für das Kreuzberger Bethanien ist unterzeichnet. Ziel ist, dass sich das Bildungsprojekt selbst trägt. Das einstige Künstlerhaus residiert dort allerdings nicht mehr.

© Sven Lambert
Zukunft für Künstlerhaus Bethanien ist gesichert

Die Zukunft des mehrfach besetzten einstigen Berliner Armenkrankenhauses Bethanien als Kunstquartier scheint gesichert. Der Treuhandvertrag mit der gemeinnützigen Gesellschaft für StadtEntwicklung (GSE gGmbH) ist unterzeichnet, wie das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg am Montag mitteilte.

Die GSE soll den Komplex gemeinsam mit den Nutzern zu einem Haus der Kulturproduktion, der Bildung und Jugendhilfe sowie der politischen Kommunikation entwickeln. Ziel ist es auch, dass sich das Zentrum finanziell selbst trägt.

Als Rückgrat des Zentrums gelten der Kunstraum Bethanien, die Musikschule des Bezirks, die Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler sowie der Verein Südflügel, in dem auch frühere Hausbesetzer organisiert sind.

Vor einigen Jahren waren zwei Etagen im Südflügel von ehemaligen Bewohnern und Unterstützern des geräumten Hauskomplexes in der Yorckstraße 59 besetzt worden.

Das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Künstlerhaus Bethanien allerdings hat in dem Zentrum keine Heimat mehr. Es hatte die Besetzungsaktion durch Linksautonome abgelehnt und schließlich die Konsequenzen aus jahrelangen Querelen um die Zukunft des historischen Diakonissen-Krankenhauses am Mariannenplatz gezogen. Im Frühjahr war das Künstlerhaus mit Unterstützung des Unternehmers und Kunstsammlers Nicolas Berggruen in ein Gewerbegebäude in der Kottbusser Straße in Kreuzberg umgezogen.

Die Baustadträtin des Bezirks, Jutta Kalepky (parteilos), verwies jetzt darauf, dass sich die Ateliers am Mariannenplatz seit September wieder mit Künstlern füllen würden, über das Atelierbüro der Senatskanzlei. Neben Kunst und Musik werde es zudem bald ein weiteres Standbein im Kunstquartier Bethanien geben: Von Januar 2011 an würden hier auch Tanz- und Theaterinstitutionen Einzug halten.

Leser-Kommentare
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
 
Top-Thema
Schwarze Frauenbeine mit High-Heels
Gefahr durch High Heels

Je höher der Absatz ist, desto ungesünder sind die Schuhe.

Video Nachrichten mehr
Störungen Kabelbrand legt Berliner S-Bahn lahm
Euro-Debatte Thilo Sarrazin stellt neues Buch vor
Hollywood in Cannes Brad Pitt begeistert mal wieder auf ganzer Linie
Drama in Bayern Bayerische Schüler in Angst vor Amoklauf
 
PromoTeaser_img.jpg
Urlaub an der See

Aktuelle Reisetipps für Ihren nächsten Deutschlandurlaub.mehr

Sommerkoll-klein.png
Sommer Trends

Lindner - Das sind die Sommer Trends 2012!mehr

bio10_onsite-teaser.jpg
Netzwerker

Für eine moderne Energieversorgung in Berlinmehr

 
Top Bildershows mehr
Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

A380 und A400M

Große Flugzeuge am Himmel über der Region

Nahverkehr

S-Bahn-Verkehr nach Kabelbrand gestört

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote