Demonstration
2000 fordern bedingungsloses Grundeinkommen
Rund 2000 Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens zogen mit mehreren Wagen und Musik durch Berlin-Mitte. Am Brandenburger Tor versammelten sie sich zur Abschlusskundgebung.
Für ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ haben am Sonnabend nach Veranstalterangaben rund 2.000 Mitglieder der Berliner Piratenpartei und Vertreter anderer Bündnisse demonstriert. Neben Transparenten mit Aufschriften wie „Sicherheit statt Angst„ trugen viele der Demonstranten goldene Kronen aus Papier. Diese sollten symbolisieren, dass in einer „Volksdemokratie jeder Bürger ein König ist“, wie der Pressesprecher der Berliner Piraten, Philipp Magalski, sagte. Die Würde des Menschen zu achten und zu schützen sei das wichtigste Gebot des Grundgesetzes, fügte er hinzu. Ein Mensch könne aber nur dann in Würde leben, „wenn für seine Grundbedürfnisse gesorgt und seine gesellschaftliche Teilhabe möglich ist“.
Solange ein Grundeinkommen an Bedingungen geknüpft sei, werde „der Bürger zum Bittsteller“ gemacht, betonte das Vorstandsmitglied der Berliner Piraten, Axel Kistner. Ein „Datenstriptease“ wie bei Hartz IV sei unwürdig.
Die Demonstranten zogen mit mehreren Wagen und Musik vom Brandenburger Tor über die Straße Unter den Linden, die Friedrichstraße und die Ebertstraße wieder dorthin zurück, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Zu Zwischenfällen kam es nach Polizeiangaben nicht.
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