Direkte Demokratie
100.000 Berliner sind für Wasser-Volksbegehren
Einen Monat vor Ende des Volksbegehrens "Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück" liegen rund 105.000 Unterschriften vor. In einigen Bezirken wurde besonders fleißig gesammelt.
Rund 71.000 der vorliegenden 105.000 Unterschriften zum Wasser-Volksbegehren seien geprüft und 66.400 für gültig befunden worden, teilte die Landesabstimmungsleiterin am Dienstag mit. Rund 34.000 weitere noch ungeprüfte Unterschriften lägen in den Bezirkswahlämtern vor. Für einen Erfolg des Volksbegehrens muss die Bürgerinitiative Berliner Wassertisch bis 27. Oktober 172.000 Unterschriften zusammenbekommen.
Die Bürgerinitiative will die Rücknahme der 1999 erfolgten Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe erreichen. Das Volksbegehren zielt darauf ab, ein Gesetz zur Offenlegung der damals abgeschlossenen Verträge zu verabschieden.
Die meisten Unterschriften stammen aus den Bezirken Steglitz-Zehlendorf (9189), Friedrichshain-Kreuzberg (8487) und Pankow (8358), die wenigsten aus Spandau (2485) und Reinickendorf (2813).
Sollte das Volksbegehren die erforderliche Zahl an Unterschriften erhalten und der Senat nicht innerhalb von vier Monaten den Gesetzentwurf inhaltlich im Wesentlichen unverändert annehmen, muss ein Volksentscheid durchgeführt werden. Dieser ist erfolgreich, wenn die Mehrheit der Teilnehmer dem Anliegen zugestimmt hat und zugleich ein Viertel der Stimmberechtigten teilgenommen hat.
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
- Tarife: Geheimer Millionenpoker ums Berliner Wasser
- Volksentscheid: Initiatoren sehen Hinweise auf weitere Verträge
- Berliner Wasserbetriebe: Volksentscheid benötigt 615.000 Ja-Stimmen
- Berliner Wasserbetriebe: Nächste Runde im Kampf um die Wasserverträge
- Volksentscheid "Wasserverträge": Furcht vor der Berliner Abstimmungsmüdigkeit
- Direkte Demokratie: Wasser-Volksentscheid kommt am 13. Februar 2011
-
22.05.2012Erste Rede: Altmaier will 150-prozentig Umweltminister sein
-
22.05.2012Erste in Potsdam: Sarrazins neues Buch mobilisiert nicht die Massen
-
22.05.2012Flughafen-Desaster: BER-Vertuschungsvorwürfe - Platzeck unter Druck
- 1. Umweltminister Norbert Röttgens bitterer Abgang von der großen Bühne
- 2. Nach Urteilsspruch Experte rät Hertha notfalls zur dritten Instanz
- 3. Störungen S-Bahn-Verkehr nach Kabelbrand bis Mittwoch gestört
- 4. Kommentar Hertha-Einspruch abgewiesen - ein Urteil mit fataler Wirkung
- 5. Militärtechnik Pferdeähnlicher Roboter soll Soldaten unterstützen












