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25.09.10

Flughafengebühren

Billigfluglinie Ryanair droht mit Berlin-Blockade

Sollte die Flughafengebühr am neuen Airport BBI in Schönefeld so hoch ausfallen, wie gegenwärtig diskutiert wird, will Ryanair Berlin nicht mehr anfliegen. Damit droht Airline-Chef O'Leary.

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Am 3. Juni 2012 sollte der Flughafen Berlin Brandenburg International in Schönefeld eröffnet werden. Vier Wochen vor dem großen Tag wurde die Eröffnung verschoben. Zum zweiten Mal. Denn ursprünglich sollte der BER am 30. Oktober 2011 an den Start gehen.

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Europas größte Billigfluglinie Ryanair droht damit, bald nicht mehr die deutsche Hauptstadt anzufliegen. Grund seien die höheren Gebühren im Zuge der Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI), berichtet die „Wirtschaftswoche“. „Wenn das so teuer bleibt wie angekündigt, fliegen wir da künftig nicht mehr hin“, zitiert das Magazin Unternehmenschef Michael O'Leary.

Die Abgaben pro Passagier sollen nach Informationen von Morgenpost Online auf bis zu 26 Euro steigen. So sieht er Businessplan im Durchschnitt 26 Euro pro Passagier vor - sechs Euro mehr als derzeit in Tegel und 17 mehr als in Schönefeld. Für Ryanair könnten die Ausgaben pro Kunden zusammen mit der neuen Passagiersteuer um fast 30 Euro steigen, was dem durchschnittlichen Ticketpreis des Billigfliegers von 35 Euro sehr nahe komme. „So können wir unsere Passagiere nicht schröpfen“, sagte O'Leary.

Der Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg Flughafen Holding (BBF), Ralf Kunkel, sprach von den „üblichen Drohgebärden“ der Fluglinie. „Das sehen wir entspannt“, sagte er. Auch für Ryanair gelte die normale Gebührenordnung der Berliner Flughäfen. Die Konsultationen für die neue Gebührenordnung an den BBI-Terminals beginnen laut Kunkel im Oktober. Die öffentliche debattierten Zahlen nannte er „reine Spekulation“.

Quelle: dpa/sei
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