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Mögliche Morddrohung

Sarrazin-Gegner bei Facebook - Staatschutz ermittelt

Wegen einer möglichen Morddrohung gegen Thilo Sarrazin ist nun der Staatsschutz aktiv. Ein Kölner hat Anzeige bei der dortigen Polizei gestellt, weil ihm bei Facebook ein entsprechender Eintrag aufgefallen war.

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Abschied von Sarrazin
Foto: DPA
Anfang Mai 2009 trat Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) seinen neuen Job bei der Bundesbank an. Am 30. April 2009 verabschiedete ihn der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD).

Der Staatsschutz in Köln ermittelt wegen einer möglichen Morddrohung gegen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin (SPD), wie ein Sprecher der Polizei in Köln bestätigte, wo die Anzeige gestellt wurde. Allerdings habe er bislang keinen konkreten Vorgang vorliegen, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Rainer Wolf.

Jemand habe den Behörden einen Hinweis auf einen Internet- Eintrag bei Facebook gegeben, der eine Drohung wie „Sei des Todes“ beinhaltet haben soll und deswegen Anzeige erstattet, sagte Wolf. Ihm liege der Eintrag aber nicht vor.

Ob es sich tatsächlich um eine Drohung oder möglicherweise eher um eine „Todeswünschung“ handele, sei derzeit noch unklar. „Wir prüfen den Vorgang“, sagte der Staatsanwalt. Er sehe derzeit aber keinen Hinweis für eine weitere Zuständigkeit der Kölner Behörde. Laut Polizei ist der Anzeigensteller aus Köln.dpa/ap

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