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Regenwetter

Berlin und Brandenburg erleben nassesten August

In der Hauptstadt hat es in diesem Monat mehr als doppelt so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen August. In Brandenburg war es gar noch mehr.

Regenschauer am Holocaust-Mahnmal
Foto: dpa
Rund 157 Liter pro Quadratmeter regnete es in Berlin im August 2010

In Berlin und Brandenburg hat es im August extrem viel geregnet. Damit liegen die beiden Länder im bundesweiten Trend: Wie der Deutsche Wetterdienst am Montag mitteilte, war es der nasseste August in Deutschland seit dem Jahr 1881. Im Durchschnitt fallen im August 77 Liter pro Quadratmeter. Diesen Monat waren es rund 157 Liter.

In Brandenburg fiel fast dreimal soviel Regen wie normalerweise. Vor allem die Stadt Manschnow war betroffen: Mit 242 Litern pro Quadratmeter regnete es hier fünfmal mehr als in einem durchschnittlichen August. Auch in Berlin regnete es mit 116 Litern pro Quadratmeter mehr als das Doppelte. Im Vergleich zu anderen Bundesländern kam die Hauptstadt aber nur auf den drittletzten Platz.

Trotz des starken Regens war es in beiden Ländern wärmer als im restlichen Deutschland: Berlin war im August mit durchschnittlich 18,6 Grad vor Brandenburg das wärmste Bundesland.

Aufgrund der starken Regenfälle hat die Hochwassergefahr in Brandenburg wieder zugenommen. Nach Angaben des Hochwassermeldezentrums in Cottbus am Montag wurden an der Pulsnitz und der Schwarzen Elster die Hochwasserstufe 1 ausgerufen.dpa/sei

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