Am 19. November 2008 sind die sterblichen Überreste des Milliardärs Friedrich Karl Flick zwei Jahre nach dessen Beisetzung auf einem Friedhof im österreichischen Velden geraubt worden. Die Täter hatten den Sarg aus dem Mausoleum gestohlen und abtransportiert.
Nach etwas über einem Jahr wurde der Sarg in Budapest aufgefunden. Die Polizei hatte zwischenzeitlich die Suche ergebnislos abgebrochen. Polizeibehörden in Österreich und Ungarn teilten mit, die Diebe wollten von der Familie Flick sechs Millionen Euro erpressen. Als mutmaßlicher Drahtzieher wurden ein Anwalt aus Budapest und ein Komplize festgenommen.
Am 3.Dezember 2009 fand die erneute Beisetzung des ehemaligen Konzernchefs statt. Das Mausoleum der Flicks wurde zum Schutz gegen weitere Grabschändungen mit zusätzlichen Sicherheitsanlagen ausgestattet.














