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Schwarz-Rot-Gold

Bündnis bekennt sich zu Flaggen-Diebstahl

Arabischstämmige Deutsche hatten zur WM eine 20 Meter lange und fünf Meter breite schwarz-rot-goldene Flagge in Neukölln aufgehängt. Sie wurde beschädigt und gestohlen. Jetzt haben sich die Diebe zu ihrer Tat bekannt.

Die Riesenflagge an der Neuköllner Sonnenallee erregte bundesweit Aufsehen
Foto: Getty Images
Die Riesenflagge an der Neuköllner Sonnenallee erregte bundesweit Aufsehen

Die Diebe der übergroßen Deutschland-Fahne in Neukölln haben sich zu ihrer Tat bekannt. In einem „Bekennerbrief“ gab das sogenannte Antirassistische Bündnis Neukölln am Dienstag zu, ein Exemplar der rund 100 Quadratmeter große Flagge an der Sonnenallee gestohlen zu haben.

Zudem schreiben die Verfasser des Briefes, sie hätten insgesamt 5000 Fahnen in Nord-Neukölln gestohlen. Die Farben "Schwarz-Rot-Gelb", so heißt es, stünden „unwiderruflich für Rassismus und Ausgrenzung“.

Die Fahne an dem Neuköllner Haus, die über vier Etagen reichte, war von einem in Deutschland lebenden Libanesen zur Fußball-Weltmeisterschaft aufgehängt worden. Er betreibt im Erdgeschoss ein Handygeschäft und hatte die Flagge eigenen Angaben zufolge angebracht, um seine Unterstützung für die deutsche Nationalmannschaft zu zeigen.

Nachdem das eigens vom Schneider angefertigte Exemplar zweimal beschädigt beziehungsweise gestohlen wurde, musste die Fahne Tag und Nacht bewacht werden.ddp/sei

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