Friedrichshain
Linksextreme greifen Polizei bei Zwangsräumung an
Bei der Räumung eines teils besetzten Hauses in Berlin-Friedrichshain ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Linksextremisten gekommen: Etwa 60 Demonstranten attackierten Polizeibeamte und eine Gerichtsvollzieherin - dann rückte Verstärkung an.
Gegen harten Widerstand aus der autonomen und linksalternativen Szene hat die Berliner Polizei am Dienstag zwei besetzte Gewerberäume in einem Wohnhaus in Friedrichshain geräumt.
Als die zuständige Gerichtsvollzieherin gegen 9 Uhr an der Bödikerstraße einen Räumungstitel des Besitzers vollstrecken wollte, wurden sie und Polizisten einer Einsatzhundertschaft im Innenhof von 50 bis 60 zum Teil Vermummten angegriffen. Versuche der Beamten, die Situation zu beruhigen, wurden von der Menge mit Flaschenwürfen und Fußtritten beantwortet.
Erst die von der Polizei angeforderte Verstärkung konnte die Randalierer zurückdrängen und die Lage wieder unter Kontrolle bringen. Bei den Auseinandersetzungen erlitt ein Polizist durch einen Flaschenwurf leichte Verletzungen. Drei Personen wurden vorübergehend festgenommen.
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