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Wohnen

Mietpreise in Berlin ziehen deutlich an

Am stärksten stiegen im Jahr 2009 die Mieten für Wohnungen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Allerdings betrifft die Preisentwicklung nach oben fast die ganze Stadt. Nur in einem Bezirk blieben die Kosten stabil. Mit Abstand am teuersten ist das Wohnen an der Prachtstraße Unter den Linden.

Das Berliner Wohnungsunternehmen GSW hat seinen Mietkostenatlas 2009 vorgelegt. Hierfür wurden 138.648 Mietangebote in der Hauptstadt ausgewertet. Das Fazit: Die städtischen Mieten sind im Vergleich zum Jahr 2008 um 4,5 Prozent gestiegen – nämlich von 5,60 auf 5,85 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Dabei nahmen die Mietpreise in fast allen Bezirken zu. In Friedrichshain-Kreuzberg zogen sie um 7,2 Prozent auf 6,73 Euro an. Dahinter folgen Pankow (plus 6,3 Prozent auf 6,36 Euro) und Steglitz-Zehlendorf (plus 5,9 Prozent auf 6,48 Euro). Lediglich im Bezirk Spandau blieben die Preise stabil – hier kostet der Quadratmeter im Monat fast unverändert 5,20 Euro (minus 0,1 Prozent). Am teuersten waren die Mieten weiterhin in Charlottenburg-Wilmersdorf (plus 5,8 Prozent auf 6,80 Euro), am billigsten in Marzahn-Hellersdorf (plus 1,7 Prozent auf 4,81 Euro)

Ebenfalls erfasst wurde die Wohnkostenbelastung, die angibt, wieviel Prozent ihrer Kaufkraft die Berliner für Warm-Mieten ausgeben. Die Flaniermeile Unter den Linden führt die Liste mit 50,9 Prozent an. Danach folgen der Alexanderplatz, wo 41,5 Prozent der Kaufkraft in die Miete fließen, und Kreuzberg-West (39,3 Prozent).

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So teuer sind Mietwohnungen in Berlin

jw



Erschienen am 11.03.2010

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