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Politisch motivierte Straftaten

Körting rechnet mit weiteren Brandanschlägen

In den ersten zweieinhalb Monaten dieses Jahres haben weniger Autos gebrannt als im gleichen Zeitraum in 2009. Kein Grund zur Entwarnung, glaubt jedoch Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD). Er gehe noch nicht davon, „dass der Spuk vorbei ist".

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) geht davon aus, dass die Brandanschläge der linksextremen Szene auf Autos weiter anhalten werden. Nach der harten Winterzeit waren erst am Wochenende wieder drei Kraftfahrzeuge angezündet worden. Insgesamt sind in diesem Jahr nach Aussagen von Körting im Innenausschuss weniger Wagen einem Feueranschlag zum Opfer gefallen als im Vorjahr. Körting sagte aber: „Ich gehe noch nicht davon aus, dass der Spuk vorbei ist.“

Im gesamten im Jahr 2009 gab es laut Körting 191 Brandschläge mit rund 300 beschädigten Autos. Verdächtige wurden nur sehr selten gefasst, da die Beweissicherung sehr schwierig sei, so der Innensenator. Meist würden Grillanzünder verwendet. Während sich das Feuer langsam ausbreitet, entfernen sich die Brandstifter, bevor das Auto vollständig in Flammen steht.

Beweise wie Grillanzünder oder Ähnliches würden mit dem Auto verbrennen. „Die Erfolgsbilanz bei dieser hinterlistigen Tat ist bisher sehr zurückhaltend zu betrachten“, sagte er.

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