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Wildtiere

Berlins einziger Uhu ist wieder aufgetaucht

Berlins Ornithologen können aufatmen: Der einzige Uhu hat die Hauptstadt nicht verlassen. Erneut zeigte sich das unberingte Tier nun wieder. Und noch besser - der Uhu ließ sich bei blauem Himmel auch fotografieren.

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Joerg Krauthoefer
Foto: Joerg Krauthoefer
Berlins wohl einziger in Freiheit lebender Uhu ist nach vier Tagen wieder gesichtet worden. Er sonnte und...

Knapp vier Tage war Berlins wohl einziger Uhu nicht mehr gesehen worden. Am Freitag hat er sich wieder blicken lassen. Der Vogel saß auf den Zinnen des Märkischen Museums am Köllnischen Park, nahe dem dortigen Bärenzwinger in Mitte. Dies gab der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bekannt.

Zuletzt war die nachtaktive Eule am Montag nahe der Oranienburgerstraße beobachtet worden. Wie ein Nabu-Sprecher sagte, hatte der Verband in den vergangenen Tagen zahlreiche Hinweise über den Verbleib des Tieres bekommen, es habe sich aber keine Information bestätigt. Da er keinen Ring trage, sei der Vogel vermutlich nicht aus der Gefangenschaft geflohen, sondern in freier Wildbahn aufgewachsen. Blut an seinen Klauen deute darauf hin, dass er sich selber ernähren kann.

Der Uhu ist in und um Berlin in freier Wildbahn nur noch äußerst selten zu sehen. In Brandenburg soll es höchstens fünf Brutpaare geben. Die Ornithologen waren von der Entdeckung des Berliner Uhus am 19. Februar so begeistert, dass sie sich gezielt auf die Suche nach dem Tier machten.dpa/jw

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