Mieten
Kleine Wohnungen werden in Berlin teurer
Freitag, 5. März 2010 09:03 - Von Stefan SchulzDer Trend zu Single-Wohnungen in Berlin hält an. Doch diese Entwicklung hat einen Nachteil. Die hohe Nachfrage lässt die Mieten für solche Objekte deutlich steigen. Das gilt insbesondere in begehrten Bezirken.

Die hohe Nachfrage vor allem in den Innenstadtbezirken führt inzwischen dazu, dass die Mietpreise für kleine Wohnungen stärker steigen als bei größeren. Seit 2008 erhöhten sie sich in diesem Bereich um 16 Prozent auf durchschnittlich 5,41 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete. Das geht aus dem neuesten Wohnungsmarktbericht 2009 der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor, der am Donnerstag vorgestellt wurde. In den vor allem von Kreativen besonders geschätzten Bezirken Mitte, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg werden Mieten von bis zu 7,60 Euro aufgerufen.
Insgesamt liegt die durchschnittliche ortsübliche Nettokaltmiete derzeit bei 4,83 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zu 2008 von 0,8 Prozent. Thomas Brand, Referatsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, verwies darauf, dass es zwar eine große Spannbreite bei den Mietpreisen gebe, aber immerhin 20 Prozent der Mietkosten in Berlin unter 5 Euro pro Quadratmeter liegen würden. Damit würde die Hauptstadt im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz bei preiswertem Wohnraum einnehmen.
Dennoch stehen durchschnittlich 5,5 Prozent der Wohnungen in Berlin leer.
Erschienen am 04.03.2010






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