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01.03.10

Wildtiere

Berlin sucht den einzigen Uhu in der Stadt

Wo steckt der vermutlich einzige Uhu Berlins? Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bittet die Berliner bei der Suche nach dem seltenen Vogel um Hilfe. Zuletzt gesichtet wurde er vor wenigen Tagen in Mitte.

© NABU
Ein ganz seltener Schnappschuss: Berlins wahrscheinlich einziger Uhu sitzt auf einer verschneiten Platane in Berlin-Mitte
Ein ganz seltener Schnappschuss: Berlins wahrscheinlich einziger Uhu sitzt auf einer verschneiten Platane in Berlin-Mitte. Doch wo hält sich der Vogel jetzt auf?

Die Vorgeschichte zu diesem Aufruf begann am 19. Februar mit einer fast sensationellen Entdeckung. Im Hof des St. Hedwig-Krankenhauses in Mitte wurde ein Exemplar der in Berlin für ausgestorben gehaltenen größten heimischen Eule beobachtet. Der nachtaktive Uhu saß auf einer Platane und konnte auch fotografiert werden. Experten des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) bestätigten, dass es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Uhu handelt.

Die Berliner Ornithologen waren von der Uhu-Entdeckung so „aufgescheucht“, dass sie sich in den Tagen danach intensiv auf die weitere Suche nach dem Tier mit einer mächtigen Flügelspannweite von mehr als 150 Zentimetern machten. Die Fachleute hatten kein Glück, doch den Angaben zufolge haben Mitarbeiter des Krankenhauses den Uhu noch einmal in dem Areal gesichtet.

Wegen der Bedeutung der Entdeckung hat sich der Nabu nun an interessierte Berliner gewandt. Ideal wäre ein weiteres Foto zur genauen Bestimmung der Art. Uhu und Waldohreule sind gegenüber dem noch in Berlin heimischen Waldkauz durch die auffallenden Federohren zu unterscheiden, die der Waldohreule den Namen gibt. Die Waldohreule ist jedoch deutlich kleiner (35-40 cm), schlanker und zeigt eine deutlichere Gesichtsmaske.

Quelle: dpa/sei
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