Flugverkehr
Easyjet-Mitarbeiter streiken in Schönefeld
Die Gewerkschaft Ver.di hat die rund 300 Angestellten der Fluglinie Easyjet in Berlin zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Am Donnerstag soll zwischen 5.30 Uhr bis 10.30 Uhr am Flughafen Schönefeld nichts mehr gehen. Reisende müssen mit erheblichen Behinderungen im Flugverkehr rechnen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten der Billigfluglinie Easyjet in Schönefeld zu einem Warnstreik aufgerufen. Am Donnerstag soll von 5.30 Uhr bis 10.30 Uhr die Arbeit niedergelegt. Es ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugverkehr zu rechnen.
Anlass für den Ausstand ist der Streit um einen Mitbestimmungstarifvertrag für die rund 300 Easyjet-Beschäftigten in Berlin-Schönefeld. Die Mitarbeiter der Fluglinie wollen in Berlin einen Betriebsrat gründen. Das Unternehmen hatte vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg dagegen geklagt und Recht bekommen. Demnach kann nur ein Betriebsrat gegründet werden, wenn die Angestellten über Tarifverträge verfügen. Die Mitarbeiter sind jedoch über die Easyjet-Zentrale in Großbritannien angestellt. Deshalb kämpfen die Mitarbeiter der Fluglinie in Berlin darum, dass Tarifverträge nach deutschem Recht eingeführt werden. Im Moment liegen die Verhandlungen darüber jedoch brach.
"Nach sieben erfolglosen Verhandlungstagen lässt sich die Gewerkschaft nicht mehr länger hinhalten. Es reicht!“, sagte Holger Rößler, Ver.di-Verhandlungsführer und zuständiger Betreuungssekretär im Bereich Luftfahrt.
Ver.di vertritt die Interessen von rund 300 Beschäftigten des Cockpit- und Kabinenpersonals der Basis Berlin-Schönefeld.
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