S-Bahn-Krise
Bahn verzichtet auf Geld von Kioskbetreibern
Dienstag, 9. Februar 2010 21:14 - Von Markus FalknerAls Ausgleich für Einbußen aufgrund der monatelangen Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn kommt die Bahn nun auch betroffenen Ladenbesitzern entgegen. In mehr als 100 Fällen sei vereinbart worden, die Miete zu senken oder auszusetzen. Viele Händler klagen über Umsatzverluste, da Züge nicht fahren oder Pendler wegen des gestörten Betriebs auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
Nach mehr als sieben Monaten S-Bahn-Krise kommt der Mutterkonzern Deutsche Bahn nun den Inhabern von Läden und Kiosken in den Stationen entgegen. Als Ausgleich für Geschäftseinbußen verzichtet die Bahn auf Mietzahlungen, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. In mehr als 100 Fällen habe man sich bislang auf Kulanzregelungen mit den betroffenen Geschäftsleuten geeinigt, sagte er. Die Miete werde gesenkt, in einigen Fällen sogar ausgesetzt. Auf wie viel Geld die Bahn verzichtet, wollte der Sprecher nicht mitteilen.
Viele Händler hatten in den vergangenen Monaten über zum Teil erhebliche Umsatzeinbußen geklagt, weil Fahrgäste wegen der Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Besonders betroffen waren Ladeninhaber in jenen Stationen, die zeitweilig gar nicht mehr von der S-Bahn angefahren wurden, darunter auch Innenstadt-Bahnhöfe wie Tiergarten oder Hackescher Markt. Verkehrsexperten der Parteien im Abgeordnetenhaus und Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) hatten Kompensationen für die Händler gefordert. Eine rechtliche Verpflichtung zum Mietverzicht habe es indes nicht gegeben, betonte ein Bahn-Sprecher am Dienstag.






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