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Berliner Tarifkonflikte

Warnstreik sorgt für Behinderungen bei der BVG

Wegen des Warnstreiks ist es am Morgen auf einigen U-Bahn- und Buslinien der BVG zu Verspätungen und Ausfällen gekommen. Der Streik in Ämtern, Senatsverwaltungen, Schulen und Kitas des Landes ist abgesagt. Es gibt eine erste Einigung in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst.

Der Warnstreik bei der BVG hat am Dienstagmorgen zu Verspätungen und Ausfällen geführt. Vor allem die U-Bahn-Linien 5, 7 und 8 seien betroffen gewesen, sagte eine BVG-Sprecherin. Bei den Bussen habe es besonders in Spandau Probleme gegeben, bei der Tram laufe alles nach Plan.

Zu dem Ausstand, der bis zum Nachmittag dauerte, hatte die Tarifunion des Deutschen Beamtenbundes (dbb) aufgerufen. Am frühen Vormittag streikten rund 200 Fahrer von Bussen, U- und Straßenbahnen. Die Gewerkschaft Ver.di, bei der mehr als 80 Prozent der Beschäftigten organisiert sind, hatte sich von dem Streik distanziert.

In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Berlins haben Senat und Gewerkschaften indes eine vorläufige Einigung erzielt. Es seien Eckpunkte für Tariferhöhungen vereinbart worden, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD): „Aus Sicht des Senats sind das Verhandlungen, die zum Abschluss gebracht worden sind.“ Vorgesehen ist für die rund 50.000 Beschäftigten eine durchschnittliche Einkommenssteigerung ab dem 1. August 2011 von 3,1 Prozent. Ab Oktober 2011 soll der bundesweite Tarifabschluss übernommen werden. Ver.di stellt die Einigung nun zur Abstimmung. Der Streik wurde am Vormittag abgesagt.dpa/ddp/sh

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