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Umweltzone

Schonzeit für Berliner Autofahrer ist abgelaufen

Für Berlins Autofahrer, deren Wagen eine gelbe oder rote Plakette trägt, brechen am Montag harte Zeiten an. Denn es endet die Kulanzfrist, die der Senat zum Start der zweiten Stufe der Umweltzone am 1. Januar eingeräumt hatte. Verstöße werden ab jetzt geahndet.

Autofahrer, die mit gelbem (Abgasnorm Euro 3) oder rotem Aufkleber (Abgasnorm Euro 2) in das Gebiet innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings fahren, müssen ab jetzt mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Insgesamt haben 56.000 Pkw und 28.000 Nutzfahrzeuge in Berlin eine gelbe Plakette.

Polizeibeamte und Mitarbeiter der Ordnungsämter werden ab Montag besonders darauf achten und entsprechende Knöllchen verteilen. Einzigen Schutz bietet eine Ausnahmegenehmigung. Der Senat hatte die Kulanzfrist bis Anfang Februar eingeräumt, da die Industrie für die erhöhte Nachfrage nach Rußpartikelfiltern nicht gerüstet war. Allerdings sind die Lieferschwierigkeiten und damit auch die Verzögerungen beim Einbau der Filter immer noch vorhanden.

Für diesen Fall hat der Senat eine Ausnahmegenehmigung vorgesehen, mit der Autos in die Umweltzone fahren dürfen. Vielen Fahrern droht nun dennoch ein Bußgeld. Denn ein weiteres Problem ist der Antragsstau in den Bezirksämtern. Der Senat bleibt hart. „Wer mit gelber Plakette ohne Ausnahmegenehmigung erwischt wird, muss mit Bußgeld und einem Punkt rechnen“, heißt es aus der Senatsumweltverwaltung.

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Erschienen am 31.01.2010

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