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Öffentlicher Dienst

Wowereit schaltet sich in Tarifverhandlung ein

Bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst in Berlin hofft Klaus Wowereit nun offenbar, den entscheidenden Impuls geben zu können. Der Regierende Bürgermeister will sich nun direkt an der nächsten Verhandlungsrunde am 8. Februar beteiligen. Damit hofft er, die Gewerkschaft Ver.di dazu zu bewegen, dem Senatsangebot zuzustimmen.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) schaltet sich jetzt selbst in die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ein. Er wird gemeinsam mit Ver.di-Landeschefin Susanne Stumpenhusen an der nächsten Runde der Gespräche teilnehmen, zu der der Senat für 8. Februar eingeladen hat. Die Gewerkschaft Ver.di hofft dort nach eigenen Angaben auf ein weiteres Entgegenkommen.

Er halte den Tarifkonflikt für „lösbar“, wenn alle beteiligten Gewerkschaften eine Lösung wollten, sagte Wowereit in einem Grußwort auf der DGB-Bezirkskonferenz in Potsdam. Eine Einigung sei zuletzt nur daran gescheitert, dass Ver.di als einzige der beteiligten Gewerkschaften das Senatsangebot abgelehnt habe. Dieses Angebot habe auch die schrittweise Anpassung der Berliner Löhne und Gehälter an das Tarifniveau der anderen Länder vorgesehen, wie es die Gewerkschaften immer wieder gefordert hatten.

„Wir werten diesen Schritt des Senats als ein positives Zeichen, dass wieder Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen kommt“, sagte Ver.di-Verhandlungsführerin Astrid Westhoff zur Ankündigung des neuen Termins. Die Gewerkschaften gingen davon aus, „dass der Senat zu den angekündigten Verhandlungen nicht mit leeren Händen kommt“.

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Erschienen am 29.01.2010

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