Geschichtsprojekt Die Angebote im Queer History Month

Im Rahmen des „Queer History Month“ gibt es in Berlin viel zu entdecken: Mit einem Audioguide kann man zum Beispiel bei einem Spaziergang durch Schöneberg mehr über das homosexuelle Leben der zwanziger Jahre erfahren.

Auch in Mitte lassen sich bei einem Spaziergang abseits der Sehenswürdigkeiten Orte mit homosexueller Geschichte entdecken. Eine Karte und die benötigten Audiodateien stellt das Projekt auf seiner Internetseite www.queerhistory.de zur Verfügung.

Eine weitere Möglichkeit ist für Schüler der Sekundarstufen I und II die Teilnahme an dem Workshop "Verbotene Liebe – Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus". Noch bis zum 28. Februar findet dieser nach Anmeldung sogar kostenlos statt. Im Mittelpunkt des Workshops steht vor allem das Leben von schwulen Männern im Dritten Reich. Weitere Seminare werden auch vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, dem Aufklärungsprojekt ABqueer und dem Schwulen Museum angeboten. Am 25. Februar findet im Schwulen Museum zusätzlich zu dem regulären Programm eine kostenlose Schreibwerkstatt für Jugendliche mit dem Thema "Under Cover" statt.

Viele Berliner Schulen setzen im Februar besondere Akzente: Am 13. Februar findet zum Beispiel ein "Tag der Toleranz" am Heinrich-Hertz-Gymnasium statt. Außerdem gibt es im Februar einen Workshop mit SchülerInnen der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule in der Freien Universität Berlin: Dabei geht es um ein Projekt mit dem Titel "Homosexuelle im Visier der Stasi", das die Stasi-Unterlagen-Behörde gemeinsam mit der Schule organisiert. Eine Klasse der 12. Jahrgangsstufe wird sich dabei auch mit Original Stasi-Akten beschäftigen. Beim Tag der offenen Tür am 20. Februar wird die Marie-Elisabeth-Lüders-Schule verschiedene Queer-History-Month-Projekte präsentieren, geplant ist auch eine offene Bandprobe mit einem Abschlusskonzert von und mit Deborah Campbell (15.30 bis 18.30 Uhr). Weitere Informationen und Angebote auf der Seite "www.queerhistory.de/angebot"

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