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Wetter

Am Wochende ist es in Berlin wieder knackig kalt

Nach den fast kuscheligen Temperaturen um den Gefrierpunkt müssen sich die Berliner jetzt wieder auf's Frieren einstellen. Dann fällt die Temperatur auf minus elf Grad. Damit war der Januar 2010 einer der kältesten in Berlin. Trotz Ferienbeginns rollt der Verkehr aber problemlos - vorerst.

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Am Schloss Charlottenburg haben Gärtner dem Frühling auf die Sprünge geholfen.
Foto: REUTERS
Am Schloss Charlottenburg haben Gärtner dem Frühling auf die Sprünge geholfen.

Das Ferienwochenende in Berlin und Brandenburg hat nach Angaben der Polizei am Freitag ohne größere Staus begonnen. Die Zahl der Unfälle war allerdings in Teilen Brandenburgs etwas höher als normal. Meistens blieb es aber bei Blechschäden. Am Donnerstag hatte es dagegen bei heftigen Schneeverwehungen allein im Bereich des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) 275 Unfälle mit einem Toten und 18 Verletzten gegeben. In Berlin verlief der Straßenverkehr am Freitag wie schon am Donnerstag normal.

In den kommenden Tagen muss in Berlin verstärkt mit Glatteis gerechnet werden. Nach dem vergleichsweise milden Donnerstag sollen die Temperaturen wieder in den Minusbereich rutschen. Nach Angaben des Wetterdienstes muss wieder mit Schneefall gerechnet werden. Es könnten ein bis zwei Zentimeter herunterkommen. In der Nacht zum Sonntag wird wieder gebibbert: Minus elf Grad ist die Prognose. Auch in der kommenden Woche bleibt es bitterkalt.

Der Januar war in Berlin durchschnittlich minus 5,1 Grad kalt. In Brandenburg lag der Wert mit minus 5,5 Grad noch tiefer. Damit war Brandenburg im Januar das Bundesland mit den tiefsten Temperaturen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Der langjährige Januar-Mittelwert für die Hauptstadt beträgt minus 0,5 Grad, der für Brandenburg minus 0,8 Grad Celsius. Am südöstlichen Stadtrand von Berlin, in Kaniswall, wurden am Mittwoch minus 22,6 Grad Celsius gemessen. In Coschen südlich von Eisenhüttenstadt sank der Wert sogar auf minus 23,7 Grad Celsius.

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dpa/ddp/mim



Erschienen am 29.01.2010

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