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Prozess gegen mutmaßliche Neonazis

Zeugin beschreibt Angeklagte als "unmenschlich"

"Unmenschlich" – so beschreibt eine Zeugin den Angriff von vier mutmaßlichen Neonazis auf einen Studenten vor der Friedrichshainer Diskothek "Jeton". Die 28 Jahre alte Verkäuferin hatte im Juli 2009 mit angesehen, wie die Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren auf ihr Opfer eintraten.

„Das war unmenschlich wie in einem schlechten Film“, so erinnert sich eine Augenzeugin an den brutalen Angriff auf einen Studenten vorigen Sommer in Friedrichshain. Zwei Männer haben extrem auf das Opfer eingetreten, sagte die 28-jährige Verkäuferin am Dienstag im Prozess gegen vier mutmaßliche Neonazis.

Die Angeklagten aus Brandenburg im Alter von 21 bis 26 Jahren sitzen wegen versuchten Mordes auf der Anklagebank im Berliner Landgericht. Der Student kam mit lebensgefährlichen Hirnverletzungen und einem Jochbeinbruch ins Krankenhaus. Die Erinnerung des 22-Jährigen an die Tat ist vollkommen gelöscht.

Aus Sicht der Anklage wollten die aus Brandenburg stammenden Freunde gegenüber einem politischen Gegner Macht demonstrieren und ihn mit den Tritten töten. Der Haupttäter soll das Gesicht des Studenten zu Boden gedreht und mit voller Wucht auf den Kopf getreten haben.

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