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Nahverkehr

S-Bahn entschuldigt sich bei Fahrgästen

Nach der Ankündigung von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), Teile des S-Bahn-Netzes neu auszuschreiben, versuchte das Unternehmen jetzt erneut zu beschwichtigten. Ein Sprecher der Geschäftsführung entschuldigte bei den Fahrgästen. Außerdem sollen die Schäden schneller beseitigt werden. Weitere Entschädigungen aber werde es nicht geben.

Die Berliner S-Bahn entschuldigt sich bei ihren Fahrgästen und kündigt größere Anstrengungen zur Instandhaltung des Fuhrparks an. An der Krise gebe es „nichts zu beschönigen“, sagte der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn, Peter Buchner. Die Bahn entschuldige sich für den „schlechten Start ins neue Jahr“. Zur Beseitigung der derzeitigen Engpässe würden die Kapazitäten der Werkstätten ausgebaut.

Unter anderem werde nach der Reaktivierung des Standortes Erkner ab kommendem Montag auch das Werk in Friedrichsfelde wieder in Betrieb genommen. Für das Werk im brandenburgischen Oranienburg kündigte der S-Bahn-Geschäftsführer einen 24-Stunden-Betrieb an. Ergänzend dazu werde die Belegschaft der S-Bahn von 300 zusätzlichen Mitarbeitern, die aus anderen Bereichen der Deutschen Bahn sowie von außerhalb kämen, unterstützt. 160 davon würden in der Instandhaltung eingesetzt.

Nach der Ankündigung von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), Teile des Streckennetzes auszuschreiben, müsse die S-Bahn jetzt beweisen, „dass sie ein zuverlässiger Partner ist“, fügte der Geschäftsführer hinzu. An dem Ziel, „noch in diesem Jahr“ wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren, halte die Bahn fest. In den nächsten Tagen gelte aber weiterhin der einschränkte Notfahrplan. Auch mit weiteren Entschädigungen können die S-Bahn-Kunden vorerst nicht rechnen. Darüber werde erst entschieden, „wenn die Situation sich beruhigt hat“, sagte Buchner.

Betriebsratschef Heiner Wegner machte den Vorstand der S-Bahn-Muttergesellschaft Deutsche Bahn für das „Desaster“ verantwortlich. Unter der Führung des neuen Bahnchefs Rüdiger Grube sei mittlerweile aber „ein deutliches Umdenken“ erkennbar, sagte Wegner. Er sei zuversichtlich, dass es mit der S-Bahn wieder aufwärts gehe.

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