Kriminalität
Post-Briefkästen in Brandenburg gesprengt
Unbekannte haben in Brandenburg mehrere Briefkästen der Deutschen Post mit Feuerwerkskörpern in die Luft gesprengt. Dadurch wurden insgesamt zehn Kästen vollständig zerstört. Briefe wurden rund um die Postkästen weit verstreut und teilweise beschädigt.
Mit Silvesterböllern haben Unbekannte am Wochenende zehn Post-Briefkästen in Brandenburg in die Luft gesprengt. Auch zwei Automaten für Zigaretten und einer für Kondome wurden mit Sprengkörpern zerstört, teilte die Polizei am Montag mit. Allein in Biesenthal (Barnim) waren drei Kästen der Post entlang einer Straße betroffen. Der Sachschaden lag dort laut Schätzungen bei 1500 Euro. Die Sprengkörper hätten große Wucht gehabt, in Deutschland seien sie verboten, sagte eine Sprecherin. Vermutlich stammten die Böller aus Polen. Weitere Post-Kästen explodierten in Bad Liebenwerda (Elbe- Elster), Glienicke/Nordbahn (Oberhavel), Ludwigsfelde (Teltow- Fläming), Lindow, Wittstock/Dosse (beide Ostprignitz-Ruppin), Brandenburg/Havel und Bernau (Barnim).
In Lübben wurden am Sonntagabend drei Männer im Alter von 18 bis 19 Jahren festgenommen, weil sie drei Briefkästen der Post mit Knallkörpern gesprengt und die Briefe entwendet hatten. Wie die Polizei in Cottbus mitteilte, wurden in der Nacht zum Montag in Drebkau, Jehserig und Merkur Briefkästen der Deutschen Post stark beschädigt.
In Gosda (Oberspreewald-Lausitz) sprengten unbekannte Täter in der Nacht zu Montag laut Polizei einen Briefkasten samt Betonsockel weg. Im Schutzbereich Elbe-Elster musste die Polizei am Wochenende dreimal ausrücken, weil Briefkästen durch Pyrotechnik beschädigt wurden. In Hohen Neuendorf sowie in Glienicke demolierten Unbekannte weitere Briefkästen der Post durch Silvesterböller.
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