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Ausländer in Berlin

Wowereit will für Integrationshilfe Gegenleistung

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Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit, sieht in der Integration von Ausländern in Berlin weiter Handlungsbedarf. Die rot-rote Regierung werde Integrationspolitik im kommenden Jahr zum Schwerpunkt machen, sagte Wowereit. Dafür würden auch erhebliche Geldmittel zur Verfügung gestellt.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will eine bessere Integrationspolitik zu einem Schwerpunkt der rot-roten Koalition im kommenden Jahr machen. „Das spiegelt sich schon in dem gerade beschlossenen Doppelhaushalt wieder. Wir haben mehr Mittel für das Quartiersmanagement, für die Stadtteilmütter, für die frühkindliche Sprachförderung bewilligt und stellen das zweite Kita-Jahr vor der Einschulung gebührenfrei“, sagte er.

Zudem wolle die SPD die Debatte beflügeln, wie den Familien geholfen werden könne, die ihren Aufstiegswillen verloren haben. Das gelte für Zuwanderer- wie für deutsche Familien.

Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky gebe dazu wichtige Hinweise, betonte Wowereit. „Allerdings helfen Pauschalverurteilungen nicht weiter.“ Ausdrücklich widersprach Wowereit dem Eindruck, Buschkowsky sei in der Berliner SPD mit seinen kritischen Äußerungen zu einer nach seiner Ansicht in vielen Punkten misslungenen Integrationspolitik isoliert. „Buschkowsky ist ein erfolgreicher und herausragender Kommunalpolitiker. Er wird in der SPD gehört und ernstgenommen. In den meisten Fällen sind seine Positionen deckungsgleich mit denen anderer SPD-Politiker“, sagte der Regierungschef.

Für die Hilfe der Politik müssten die unterstützten Familien aber auch Gegenleistungen bringen.

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