Stadtentwicklung
Nördliche Frankfurter Allee wird Sanierungsgebiet
Montag, 21. Dezember 2009 14:09 - Von Ingo Rössling60 Millionen Euro sollen in den Kiez rund um die Frankfurter Allee fließen. 14.000 Menschen leben dort, doch es mangelt an Geschäften, Cafés, Spielplätzen und Grünanlagen. Am problematischsten ist aber der Riesenbürokomplex des früheren DDR-Ministeriums für Staatssicherheit.

Der 150 Hektar große Kiez Frankfurter Allee Nord rund um das ehemalige Stasi-Hauptquartier wird zum Berliner Sanierungsgebiet. Die offizielle Berufung durch den Senat soll im ersten Quartal des nächsten Jahres erfolgen. Maria Berning, in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zuständig für Städtebauförderung, sieht Handlungsbedarf, aber auch gute Entwicklungschancen für den Kiez. In dem Wohngebiet – zwischen Möllendorffstraße, Gotlindestraße, Gudrunstraße und Frankfurter Allee nur wenige Autominuten vom Alex entfernt – leben 14.000 Menschen. Es mangelt an Geschäften, Cafés, Spielplätzen und Grünanlagen.
Am problematischsten sind aber der Riesenbürokomplex (22 Hektar) des früheren DDR-Ministeriums für Staatssicherheit, das seit 20 Jahren verwaiste Hubertusbad an der Hubertusstraße und die Kinderklinik Lindenhof an der Gotlindestraße, die in zwei Jahren in das Oskar-Ziethen-Krankenhaus des Sana-Klinikums an der Fanningerstraße umgelagert wird.
Über die Ergebnisse der „Stattbau“-Untersuchungen informiert vom 4. Januar bis 28. März eine Ausstellung in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek an der Frankfurter Allee 149 Ecke Rathausstraße.






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