Neukölln
Buschkowsky will auch 2011 kandidieren
Neuköllns streitbarer Bürgermeister Heinz Buschkowsky hat noch nicht genug von der Politik. Er werde sich auch 2011 wieder zur Wahl stellen, sagte der SPD-Politiker in der rbb-Sendung "Thadeusz". Buschkowsky wurde über die Grenzen seines Bezirks bundesweit mit seinem strikten Kurs in der Integrations-Politik bekannt. Dazu steht der 61-Jährige auch weiterhin.
Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD) will auch nach 2011 weitermachen. Er fühle sich nicht zu alt für eine neue Kandidatur bei der Wahl 2011, sagte der 61-Jährige am Montag. Damit wurde ein Bericht der rbb-Sendung „Thadeusz“ bestätigt. In Berlin werden 2011 sowohl ein neues Abgeordnetenhaus als auch die Bezirksverordnetenversammlungen neu gewählt. Von seinen Äußerungen zur gescheiterten Integrationspolitik in Deutschland habe er nichts zurückzunehmen, sagte Buschkowsky in der rbb-Sendung, die am Dienstagabend ausgestrahlt wird.
„Ich stehe zu dem Satz, dass Multikulti gescheitert ist, auch heute noch“, so der langjährige Kommunalpolitiker aus dem Berliner Problembezirk im Gespräch mit Moderator Jörg Thadeusz. Gebraucht würden neue Konzepte. „Wir müssen Zuwanderern vor allem sagen, was wir von Ihnen erwarten: Ihr seid herzlich willkommen, aber wir erwarten von Euch, dass ihr die Spielregeln des Zusammenlebens hier so akzeptiert wie sie üblich sind.“ Nur auf diese Weise sei Integration möglich, so Buschkowsky.
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